Mittwoch, 13. Juli 2016

Der Wille macht‘s

Der Wille macht‘s (nur bedingt)
-ein netter Reigen, was man so sagt-
Der Anfang heute geht so: Jeder, der schon ein wenig von mir gelesen hat, weiß, daß ich Italien mit seiner Sprache, dem Fraß und den dort lebenden Italienern nicht sonderlich schätze: alles* an und bei denen nervt mich – eine ganz persönliche Einschätzung; Widerspruch möglich, aber zwecklos, da eigene Meinungsbildung abgeschlossen ist. Aaaber, ich kenne zwei Sprichwörter, die mir gut gefallen (nein, nicht auf Italienisch, also äää eee ÄÄÄEEE – oh nein, wirklich nicht, niemals), die auf Deutsch so lauten:
Die Liebe läßt die Zeit vergehen – die Zeit läßt die Liebe vergehen.
Das ist heute mal nicht der springende Punkt (so genial es formuliert ist), ich WILL hier nun auf den anderen wohlgelungenen Aphorismus hinaus:
Lache, und die ganze Welt lacht mir dir – weine, und du weinst allein.
Gar nicht so übel, diese Itaker …tja, ich kann’s nicht lassen (Krokodilstränchen –ooooch, „Sorry“).
Und wir alle kennen das – es stimmt einfach, machen wir uns nichts vor. Es sind so diese Wahrheiten im Leben, daran kommt man nicht vorbei, selbst wenn man will (diesmal nicht groß, klein geschrieben muß –ß!- es reichen).
Was aber, bitteschön, soll das jetzt mit dem Titel zu tun haben, wird doch hoffentlich gefragt (und ich arbeite doch schon mit dem Zaunpfahl, herrje, Herrschaften), und ich sage es auch gleich: ich biege es hin, verlaßt Euch drauf.
Denn: Du schaffst es, wenn Du nur willst – der feste Glaube(Wille) kann Berge versetzen; hinfallen ist keine Schande, aber man muß auch wieder aufstehen; Wer kämpft, kann verlieren, aber wer nicht kämpft hat schon verloren (gähn) – noch mehr positive Mutmacher-Floskeln? Jau: allein bist Du nichts, aber in der Gemeinschaft bist du stark – oder noch blöder: Du bist Deutschland, jeder ist ein Star, der Meister deiner Geschicke bist Du selber – es liegt alles an DIR! Ich –(ver)ende mal hier, es ist mir bereits speiübel. Leute, ein wenig kann man die Geschicke zwar beeinflussen, das große Ganze hingegen nie und nimmer!
Neulich wollte ich noch Weltmeister im Schwergewichtsboxen werden, irgendeinem Klitschko auf die Glocke kloppen – ich wollte es wirklich, nichts wie sonst in meiner Welt – also, der WILLE war da!
Man kann sich was vorbeten, Pardon: -machen, es hilft letztlich nicht. Die Natur ist stärker als der unerbittlichste Wille. Wir sind Teil der Natur – und zu den Gesetzen muß ich wohl nichts sagen, die kennen wir alle: Das Recht des Stärkeren, Fressen und Gefressen werden – all dies (auch wenn die nüchterne Erkenntnis mit unserem Wunschgefühl kollidiert). Das Leben ist nicht fair. Nicht mal für die „Krone der Schöpfung“. Vor allem, je mehr wir eingreifen.
Und ich lasse es – der Wille reicht nicht. Es gibt auch sowas wie Schicksal, Bestimmung, Kismet, Zufall – wie man es nennen mag: wir erreichen nicht alles, wie wir uns auch abrackern, es geht einfach nicht ohne ein Quantum Glück. Ja doch, es ist etwas dran an der Einheit von Körper, Seele und Geist – jeder in seiner Konfektionsgröße. Man kann sich einrichten im Leben – soweit man kann, wollen hat damit nichts zu tun. Keiner hat sich selbst gemacht – wir lernen beizeiten, hinzunehmen und zu ertragen. Jeder von uns ist nur das Rädchen eines Rädchens im großen Apparat; sozusagen der Floh – aber im richtigen großen Zirkus.
Hand aufs Herz: Säbelrasseln gegen Russland (Druck durch unsere östlichen EU-Errungenschaften), England will alle Vorteile mitnehmen aber sich der Nachteile völlig entledigen (ganz herrliches Gemeinschaftsdenken), durch Flüchtlingsdebakel sind soziale Unruhen programmiert (nein, sie haben längst begonnen). Ich drehe den Wasserhahn auf, es kommt Wasser, ich knipse einen Schalter an, Strom intakt, ich habe zu essen, zu trinken und ein Dach über dem Kopf. Es geht mir also gut. Was will ich eigentlich noch? Beliebt sein!? Vergiß es, lieber allein als in böser Gemein (Wer einsam ist, der hat es gut, weil niemand da, der ihm was tut – Wilhelm Busch).
Ich WILL doch immer nur das eine:
Ich meine es gut – es ist schön zu leben – jeder ist seines Glückes Schmied.
Kann man glauben – bedingt aber nur. Es läuft heute, mehr denn je, darauf hinaus: RETTE SICH WER KANN – oder wie schon die Biografie von Jim Morrison (The Doors) lautete: Niemand kommt hier lebend raus.
Wehe uns, wenn alles nur der Schrecken ohne Ende ist.
*Also … fast alles (ich mag Buffon, nahezu alle Radprofis und auch ein paar Models, natürlich nur des Ausgleichs wegen) – aber sie müssen bitte bitte…schweigen


Sonntag, 26. Juni 2016

BREXIT

Die spinnen, die Briten
(Juchhei, wir sind doch nicht die blödeste Nation der EU!)


Während ich dies schreibe, ist die Europa-Kacke mächtig am dampfen. Die Brexit-Befürworter haben hauchdünn obsiegt. Die Teatime-Insulaner sorgen für heftigste Unordnung, erzeugen ein Chaos beispielloser Art. Perfekte Irritation.
Wer meinen blog verfolgt, weiß, daß ich nicht der allergrößte EU-Fan bin. Aber wenn der nach uns zweitgrößte Zahlemann aussteigt, das läßt auch mich nicht unberührt.
Machen wir es kurz, bis gestern wollten schon innerhalb von 2 Tagen zwei Millionen den Rücktritt vom Austritt – der Brexit zeigte sich auf einmal doch nicht so überzeugend gelungen; ein böses Erwachen setzte schlagartig ein – und der Rädelsführer der Abtrünnigen, dessen Argumente sich prompt als Irrweg zeigten, stand für Stellungnahmen nicht zur Verfügung – er tauchte unter, er spiele Kricket, war zu vernehmen.
Nehmen wir die verworrenen Briten doch kurzfristig wieder auf (sie sind ja bislang nur theoretisch draußen), seien wir einmal nicht so pikiert – aber wir sollten Bedingungen stellen, jetzt zählt es:
  1. Sofortige Einführung der Eurowährung,
  2. Abschaffung des unnatürlichen Linksverkehrs,
  3. Auflösung des unsäglichen Königshauses.
Und nun wird es enger – aber für mich unabdingbar:
  1. Die Teatime wird von 5 Uhr nachmittags auf 4 Uhr vorverlegt; UND:
  2. Rückhaltlose Aberkennung des sogenannten „Wembley-Tores“!!!
Ich bin mir völlig im Klaren, daß gerade die beiden letzten Punkte beinharter Verhandlungen bedürfen würden – deshalb sollten wir sie als unverhandelbar erklären. Deutschland („Schland“ heißt es allenthalben zur Zeit in der Fußball-Herrlichkeit) als größter Berapper in der völlig irre verrannten europäischen Blödsinnsidee sollte nicht alleine den Süden (wenigstens sonnig) und vor allem den beherzt unersättlich raffenden Osten finanzieren (Nehmen, nehmen – nur nix geben! Ich sage nur: Flüchtlingsprobleme).*
Nun sollten die aus dem Brüsseler Moloch mal die Hände aus dem Schoß nehmen, im Geldzählen innehalten und versuchen, wenigstens annähernd so viel zu tun, wie für das, wofür sie seit Jahr und Tag einsacken. Sie haben sich weiß Gott schon um hirnrissigere Probleme gekümmert.


*Nationen gleichmachen, in denen intern sich Volksgruppen seit Jahr und Tag unablässig um die Selbstständigkeit bemühen, was für eine weltfremde Phantasterei – da kann ich mich gar nicht einkriegen…


Samstag, 11. Juni 2016

GIFTZWERGE WIE WIR

Rund um den Zwerg
(Kein Radrennen, auch wenn es so klingt)


„Zwerge“ wie ich (beispielsweise nur mal die Comedians Hennes Bender, „Gernot Hassknecht“, Herbert Feuerstein und Bernhard Hoecker – der mit den Pünktchen über dem E) äußern sich unüberhörbar, man behauptet sich, und ich verstehe das, natürlich. Frauen dieses Genres halten da nicht mit, die bedienen eher den „großen Blickwinkel“, also von oben herab – sie sind fast alle …länger. Auch eine Lästerperspektive, das andere Extrem sozusagen.
Bleibe ich also in der Perspektive, wo ich mich auskenne – von unten schräg hoch ätzend (uns wird zumeist von oben herab verständig und jovial grinsend zugenickt). Giftzwerge wie wir, permanent gereizt, also, wie wird man sowas? Psychotherapeutischer Quark oder philosophische Hirnkack-Betrachtungen könnten jetzt mit „Huhn & Ei“ oder so arbeiten: Ist man aus einer Sonderform von Neid mangels vermeintlicher „Größe“ so veranlagt – oder ist es eher die Reaktion darauf, mit herablassender „Achtung“, also betont gönnerhafte Akzeptanz als piesackende Umgangsform angegangen zu werden (Aktion/Reaktion)? Schwer zu sagen, man kann glaubhaft ja nur eine These unabdingbar verfechten, obwohl es die andere gleichwertig gibt – also Hüh oder Hott. So wie vor roten Haaren seit Jahr und Tag im gesellschaftlichen Umfeld gewarnt wird, wie dunkle Haut skeptisch gesehen wird, so sind auch Männer mit geringerer Körpergröße wenig akzeptiert, ganz allgemein sogar belacht oder gar nicht für voll genommen - und wenn sie die Zähne zeigen, unter Generalverdacht gefürchtet: Oft ist man auf der Hut vor uns. Gut so. Besser gefürchtet als nicht für voll genommen! Ach so, ich wollte es ergründen, nicht rechtfertigen, Pardon.
Ich kann nur sagen, so echt herzhaft begann es bei mir bei der Bundeswehr, qualvolle nie zu enden scheinende 18 Monate Anfang der Siebziger (ja, man könnte es auch spezifizieren und NEUZEHNHUNDERT-Siebziger oberkorrekt sagen, liebe Korinthenkacker) – das schon wieder erregt mich…Also beim „Bund“, da konnte sich der Spieß, ein auch eher kleinerer Dicker, beeumeln, wenn ich wieder Sprüche losließ – aber der damals noch sogenannte Schirrmeister sprach mich in gemütlicher Runde mal ganz nüchtern (auch ein Ereignis!) von der Seite an, woher das wohl komme, daß ich so herumätze, nein damals sagte man noch stänkere, oder naheliegend „gifte“ - wieso dieser Hang zu Ironie immerzu bis hin zum Zynismus bei mir durchscheine? …WEIL ICH ES KANN!!! Ich konnte es mir erlauben, ich hatte unendlichen Schutz, und nicht nur einen Beschützer. Diese harten Jungs hatte ich nämlich beim Bataillonskommandeur aus der Höchststrafe von 21 Tagen rausgehauen, die sie für angenommene Fahnenflucht grundsätzlich zu erwarten gehabt hätten, weil sie wieder mal am Montag nicht aus heimischen Gefilden zurückkehrten, Liebeskummer, familiäre Probleme, ich fand schon was raus - dann saßen sie ihre runtergehandelten zehn Tage Bau auf einer Arschbacke ab – und waren mir sehr dankbar, dafür nicht als vorbestraft zu gelten! Das ist mir mehrmals als Vertrauensmann unserer Doppelkompanie gelungen. Nur, ich lief immer wieder Gefahr, verpflichtet zu werden, der Oberst sprach ganz angetan von so einem „kleinen Leutnant“, den er sich in mir vorstellen könne, das hätte doch was – und als Obergefreiter hatte ich meine liebe Not, im Bereich der Wehrpflichtigen-Zeit zu bleiben. Nein danke – aber mir Lästermaul bescherte es heftige Recken, die alles für mich taten – einem universellen Schutz zu unterliegen, das langte mir schon, wenn mal wieder jemand nicht damit klarkam, von mir in der Bierzeitung vorgeführt zu werden. Nur so hielt ich es dort aus – keinen Tag länger!
Im Berufsleben habe ich vier Polizeipräsidenten „überlebt“ – der allererste machte keinen Hehl aus seiner Sympathie zu mir – „Ah, da kommt ja wieder mein kleiner Inspektor!“ – das sagte er, da war ich erst Anwärter, das sagte er auch noch, da war ich bereits Amtmann. Die anderen danach zeigten es nicht so offen, aber Respekt hatten sie alle, dafür habe ich gesorgt. Geht doch!
Ob im Sport oder was auch immer – der David ist der, zu dem ich halte, der repräsentiert mich im Lebenskampf. Wadenbeißer mag ich – ich kenne und teile ja ihre Seele. Eigentlich wollen sie nur „überleben“, aber das unfaire Miteinander nötigt sie. Das Leben, in dem es zu kämpfen gilt, prägt. Bitter, wenn man sich schon verteidigt, ohne angegriffen zu sein – Flurschaden gehört leider auch dazu.
Ich kann auch ein ganz lieber Mensch sein …tja, aber ich kann halt auch anders.
Oh ja – yes, I can!




Montag, 6. Juni 2016

Kunst ist Kunst ist Kunst

Kunst ist Kunst ist Kunst
Du kunst mich mal!“


Tja, es ist so: Zu diesem Thema könnte ich mir jetzt den Wolf schreiben – also heißt es nun, alles nur anreißen (die Gefahr mancher Wiederholung ist gegeben) – aber gewisse „Knaller“ nutzen sich einfach nie ab.
Vorweg: Definitionen zur Kunst gibt es zahlreiche – aber man grenzt unstrittig ab zwischen visuell gestaltender (bildender) Kunst wie Baukunst, Bildhauerei, Malerei, Zeichnung, Grafik und auch Kunsthandwerk zur darstellenden Kunst wie Theater, Tanz, Filmkunst. Dann die Literatur und noch die Musik.*
Diese Woche ist es wieder mal medienwirksam geschehen (und es passiert immerzu und überall, da bin ich mir ganz sicher): In einer für kunstbereites Publikum lange erwarteten Ausstellung legte ein Schelm eine Brille aufs Parkett, und zwar in eine Ecke eines der weihevoll zu durchwandelnden Räume: allein diese nachdenklichen Posen der aufgeschlossenen Enthusiasten zu sehen – verzückend, die Betrachter zu betrachten. Tiefsinnige Grübeleien, man befragte sogar diese „Kunstkenner“, die so versonnen Sinnenden – sowas ist mir immer ein Elixier, davon kann ich nie genug bekommen. Herrlich, diese „Bildungsbürger“ – oder sollte ich sie gar BURGER, der Neuzeit angepaßt, nennen, wie diese halbgaren platten Klopse, nur im Geiste gequirlte …äh, Fleischmasse? Ich könnte mich wie ein junger Hund bepinkeln. Wenn solche Fürze bei manchen schon so richtig dolle in der Birne blühen, doch-doch – das hat schon was - das ist eine „hohe“ Kunst: diese Leute so zu verarschen!
Es gibt Kunst, es muß sie einfach geben – aber die Grenze zur Scharlatanerie ist fließend – ähnlich wie bei Genie und Wahnsinn. Kunst ist Art – und ab“artig“ ist nicht nur ein Nazi-Wort. Die Kunst ist ein mieser Stiefvater, völlig unberechenbar und unzuverlässig.
Ein Klassiker der Demaskierung ist für mich „Hurz“ (Hape Kerkeling vereinnahmt ein kunstwilliges Publikum mit einem russisch-akzentuierten Gesang über Wolf und Lamm, gänzlich sinnfrei – also ein weites Feld); wie der ihn begleitende Pianist die Fassung bewahrt, Respekt! Hape schmunzelt sich in den angeklebten Bart unter der üppigen Perücke – das Kunstpublikum heischt nach Kunstgenuß, ist tief bewegt und erkennt diesen Filou nicht, nein, man ereifert sich in tiefgründiger überbordender Erkenntnis untereinander zu übertreffen.
Die Schmierereien von Schimpansen aus dem Zoo, in einer Galerie ausgestellt – das war auch so eine tolle Nummer. Was da die Kunstkritik alles drin erkannte und ausdeutete – fantastisch! Und mein Favorit ist von Kishon (der Kunst studiert und insoweit gerne diese Pseudo-Kritiker aufs Korn genommen hat), genial das Thema verarbeitet in „Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht!“ – Ein Kunstkritiker betritt unbemerkt das Atelier eines Malers, der zur Zeit aber die Wände anmalt, gerade die Hände im Nebenraum wäscht und der Kritiker erblickt die Stehleiter, daran hängend der buntbeschmierte Kittel, ganz oben auf der Stufe ein Wasserkocher, der Inhalt siedet schon, das Gerät beginnt bereits leicht zu pfeifen; der von diesem Eindruck schier überwältigt in Bann geratene Kunstsachverständige fragt, wie diese „Aktionskunst“ heiße – dies wird nebenan überhört, der Maler ruft zu seiner Frau den Titelsatz – und das kommt ganz groß bei dem zutiefst ergriffenen Kritiker an …wenn dieser Boulevardklassiker mal in Ihrer Nähe gespielt wird – schauen Sie sich das an, aber gehen Sie vorher auf die Toilette (im Fernsehen häufig wiederholt mit dem großartigen Herbert Bötticher als Kritiker). Gewiß, so eine geistige Onanie, sogenannter „Kunstverstand“, kann mancherorts einen multiplen Orgasmus erzeugen – und wer begrüßt ihn nicht, doch um jeden Preis so manipulierend sich steigernd nachzuhelfen, also, ich weiß nicht.
Ja, zugestanden, ich bin einseitig und begrenzt belastbar – bei der Malerei käme ich durchaus mit Hopper aus. Die meisten der schlechthin Anerkannten können mich mal(en). Nein, einzelne Werke können mich durchaus beeindrucken, nicht unbedingt nur Gegenständliches – es ist nur schwer zu fassen. Ganz selten schlägt mich etwas in Bann, wie z.B. „Die Eltern“ – eine Skulptur von Barlach.
Fragen Sie mich aber nicht nach Miro, Christo, Yoko Ono (igitt), Ai Weiwei (Owei-owei) und Konsorten, es kann nur schiefgehen. Die Fettecke von Beuys – und sein Satz „Alles ist Kunst“ – aber als man sein Werk beschädigte, war dann doch eher das Ende der Fahnenstange „Kunst“ erreicht, also die Zerstörung der Kunst als Kunst anzuerkennen war es dann letztlich nicht - soviel zu „Alles“. Der Blödelbarde Mike Krüger singt: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Ein nachvollziehbarer Ansatz.
So lange es spaßig ist, gut, meinetwegen. Jedem das Seine. Aber wenn der Herr „Tonkünstler“ Stockhausen die Szenerie des 11. September original so einschätzt:
„Also was da geschehen ist, ist natürlich – jetzt müssen Sie alle Ihr Gehirn umstellen – das größte Kunstwerk, was es je gegeben hat“
dann ist die Grenze zur Krankheit - und beileibe nicht nur nach meiner Einschätzung - mittels perversem Empfinden deutlich überschritten. Da haben die schrägen Töne doch einen heftigen Schaden angerichtet im umgestellten Gehirn des Musik- und Menschenquälers.
Nicht jedem erschließt sich alles, nicht jeder kann alles verstehen – aber ich weiß, mit naßforsch abgebrühter Kaltschnäuzigkeit ist schon so mancher Rubel ins Rollen gebracht worden. Rotzfreche Abzocke – warum nicht, wenn es läuft…schwach nur, wenn man aus billiger Rechthaberei nicht einzugestehen vermag, einem Witzbold auf den Leim gegangen zu sein. Dieses „gelobt sei, was wir nicht verstehen“ – eine Kult(ur)sekte – gefährliches Terrain! Da bin ich lieber anerkannter Banause, als Gaunereien aufzusitzen. Im Zweifel nehme ich Abstand – und ich zweifele leicht. Gerade die gestaltende Kunst ist, und das ist die ganz tief gehende nüchterne Erkenntnis, ein finanzstarker Markt!
Haben Sie schon von dem superben Kunstfälscher Beltracchi gehört? Phänomenal – der hat clever sein Geld gemacht – und der kann auch was! Wenn Georg Kreisler den „Triangel“-Spieler in der Philharmonie ironisch bedauert und eine alte Dame wütend sich empört: „Ich lasse mir meine Philharmoniker nicht beleidigen!“ Doch, das läßt sich mit Spaß erleben.
Zur sogenannten „unbehausten Literatur“ könnte ich allein ein Buch schreiben.** Aber wo sich ein Publikum findet – da läßt sich was kühn erdreisten. Und ganz aktuell, das Ausloten von Satire, Schmähschrift, Spottdichtung und so weiter. Ja, ich streife das nur – Goethes Tasso: „Erlaubt ist, was gefällt? Erlaubt ist, was sich geziemt!“ Lange her.
Es gibt, es gab und es wird immer die mit Herzblut geschöpfte Kunst geben, das ist ein Segen – aber es ist halt auch der Nährboden für skrupellose Betrüger. Zu allem Guten gesellt sich unverzüglich das Böse hinzu, immer und überall im Leben. Jeder Mensch muß für sich ausloten, ob es ihm wirklich und wahrhaftig etwas gibt – oder ob man nicht vielleicht doch nur den Verstand ausschaltet zugunsten einer selbstgefälligen Gefühlsorgie und sich beflissen und vertrauensselig dem Nacheifern ausliefert. Mit Leichtgläubigkeit haben schon viele erfolgreich gehandelt und werden es auch immer weiter tun.

*(für mich grenzt hier auch Religion ganz nah dran – es ist nämlich eine Kunst, die Menschen nach allen Regeln zu verführen!) 
**„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“ Adorno 1949

Donnerstag, 2. Juni 2016

Leute von heute

Leute (von) heute
Weil es mir gerade so deutlich wird, dieser Tage


„Leute, Leute“ sagte immer ein Kollege, wenn ihm was sonderbar auffiel und nahezu unfaßbar erschien – Alltag im Büro. Warum schreibe ich das jetzt ….weiß ich auch nicht. Noch nicht.
Mir fällt schon seit längerer Zeit auf, daß es im allgemeinen Umgang immer mehr heutzutage bei Geburtstag, Hochzeit, Beförderung, irgendwas in der Art generös „Gratulation“ heißt – hören Sie mal hin …kernig so dahin gebellt, nicht mehr „dazu darf ich Dir nun aber herzlich gratulieren“ oder sonst sowas in der Art, in Satzform gar. Nein, Gott bewahre.
Die letzte Zeit habe ich öfters „Beileid“ gehört, mitunter linkisch so dahin gewispert, wenn überhaupt! – tatsächlich, das geht heute auch, also das Gegenteil zum Gratulieren. Natürlich auch nicht herzlich – wer wollte soviel Zeit verschwenden – und überhaupt: „herzlich“ – ich bitte sie, kaum auszudenken, heutzutage. Und letztlich verstehe ich es sogar: Das hat irgendwie etwas Heuchlerisches, Unglaubwürdiges, nein, eine Ausschmückung, für die jede Grundlage fehlt. Aber ich fürchte, mit Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und so hat das rein gar nichts zu tun, denn mal Hand aufs Herz: Wenn uns unter einem Brief „mit freundlichen Grüßen“ absolut nicht in den Kram paßt, zumal an eine Behörde, einen Anwalt – irgend so ein Scheiß – nein, dann gehen wir zum steifen „Hochachtungsvoll“ über – aber mal ganz aufrichtig – schon gerade da HOCHACHTUNG, also, ich habe da so meine Zweifel.
Die Beihilfenstelle, der ich bei „vereinfachter Vorlage“ die letzten Rechnungen von Ärzten und die Rezepte vorgelegt habe, antwortete auf meine Anmerkung, nun bei mir Änderung des Personenstandes von „verheiratet“ auf „verwitwet“ Kenntnis zu nehmen – Achung, wortwörtlich:
Allgemeine Hinweise zum Antrag (also der vereinfachte, lediglich einseitige):
Bei Änderungen (hier: verwitwet) verwenden Sie nie den „vereinfachten“ Vordruck, sondern stets den vierseitigen Beihilfeantrag und darin beantworten Sie die Fragen 1 bis 7 vollständig.
Zitatende – übrigens mit Punkt, nicht mit Ausrufezeichen: Immerhin!!!
Also eines ist wohl klar: Jetzt werde ich das jedesmal beachten, wenn ich wieder eine Frau verliere – sonnenklar.
Darunter folgt übrigens die Zugriffsquelle für Vordrucke im Internet – liegt ja auch auf der Hand und paßt zu dem Wortstil, den Vordruck senden sie nicht mit – das wäre wohl doch zuviel verlangt, nicht wahr?
Schöne neue Welt – ganz „toll“ – LEUTE, LEUTE ….

Samstag, 30. April 2016

Das Leben geht weiter ....

Das Leben geht weiter
individuell, immer, irgendwie


Meine Ehefrau Brigitte ist nun seit vier Wochen tot. Zur abschließenden Todesursache stehen für die Staatsanwaltschaft noch weitere spezielle Gutachten aus – nach Freigabe ihres Leichnams konnten wir sie am jedoch am 13. April beisetzen. Es war eine außergewöhnlich würdige Beerdigung, zu der das Bestattungsunternehmen Henn aus Neustadt und Seelsorger Bernhard Zöllner großartige Arbeit geleistet haben. Ich danke EUCH von Herzen liebes Ehepaar Henn, lieber Bernhard Zöllner.
Sabine kam kurzfristig – mit Chica, der kleinen Hündin. Wir hatten eine gute Woche, fanden Halt und Kraft. Sabine ist wieder zurück auf ihrer kleinen Insel, Chica in ihrer Sonne (was hattet Ihr für schöne Westerwald-Tage!) – es wurde wenig gefroren, es war schön und traurig zugleich. Nach vielen schlimmen dann doch ein paar gute Tage.
Bei der Bestattungsfeierlichkeit, im Vorfeld dazu und beim abschließenden Zusammensitzen, ist es zu familiären Annäherungen gekommen, die längst überfällig waren; Mißverständnisse konnten endlich ausgeräumt werden. Es war perfekt.
Brigitte ist nun an ihrem Ziel, ich wünsche, es ist so, wie sie es sich zeit ihres Lebens ersehnt hat.
Der Alltag hat mich wieder. Es steht sehr viel zu tun an – ich teile mich ein. Es wird noch viele formelle Probleme zu lösen geben (in unserer Lebenssituation übersteigen sie das Abwickeln eines normalen Trauerfalles), aber auch das wird irgendwann hinter mir liegen. Ich war ja vierzig Jahre aktiver Beamter, dann werde ich das schon gemeistert bekommen.
Ich brauche die Struktur im Leben. Ohne Pläne geht es bei mir nicht – aber ich halte ja nicht beinhart daran fest: Neue Lage, neuer Entschluß, wie es so schön heißt. So kann ich gut mit dem Leben umgehen. Im Ruhestand Herr der eigenen Zeit zu sein ist unbezahlbar. Was für eine Gnade (kein Geschenk, lange genug hatte ich ja darauf mein Leben eingestellt: Arbeit/Lohn/Zeit). Ich hoffe, meine Gesundheit läßt es zu, meine offenen und ausstehenden Projekte noch zu dem Abschluß zu führen, der mir vorschwebt.
Seit schon geraumer Zeit mache ich jede Nacht eine Schlafpause: ab 22 h bin ich nach wie vor nicht mehr ansprechbar, völlig erschöpft – stehe aber im Bereich 2 h auf und koche Kaffee, lese, mache Hausarbeit und notiere ohne Ende. Gegen 4 h schlafe ich dann wieder fest – bis in den Bereich von 6 h – und so um 7 h stehe ich derzeit auf und gehe meinen Tagesplan an. So läuft das momentan hervorragend, auch wenn es für manche befremdlich klingt.
Und da die eingangs beschriebene Situation für Außenstehende unmittelbar so nicht verständlich erscheint*, hier die Eckpfeiler für meine weitere Arbeit:
  • Noch in diesem Jahr Abschlußarbeiten zu dem Roman Ich schau nicht weg (3. Teil)
  • 2017 Überarbeitung der Teile 1 bis 3 von Unser schwarzgrauweißer Regenbogen (die Teile 4 und 5 sind in den Folgejahren zu schreiben)
  • Parallel dazu hoffe ich, wieder weiterhin Stücke für die hp ausgewählt veröffentlichen zu können, dann und wann Kolumnen und Satiren für den blog nebenher zu verfassen.
Wir werden sehen, wie es läuft – denn ein Plan ist ja nur ein Vorhaben, dem durchaus der Weg anderweitig gekreuzt werden kann. Und das weiß keiner, wann und wodurch und ob überhaupt. Spannung ist Teil des Lebens, wie gut, daß es nur so wenig Gewißheit gibt.
Leben heißt kämpfen stand auf dem Kalenderblatt an meinem Geburtstag, das mein Vater ins Fotoalbum geklebt hatte. Noch selten hat etwas so genau in meinem Leben gestimmt.


*Von einem Tag auf den anderen erkrankte Brigitte 1980 an einer endogenen Psychose, manifestiert durch einen völlig weltfremden Religionswahn (nachdem sie ihre geliebte Arbeit verlor und dann auch noch das Kind in der 13. Woche); 1993 war ich am Ende meiner Kraft und mußte sie dem Langzeitbereich der Psychiatrie überlassen; Sabine rettete mit Hilfe ihrer Tierwelt mein mir aussichtslos erscheinendes Leben; seit 2007 ist sie auf eine kleine Kanareninsel ausgewandert und darf ihren Lebenstraum leben – ich lebe als Autor hier im Westerwald in meinem alten Haus, bin dann und wann auf der Insel und hoffe, meinen lebenslänglichen „Defekten“ weiterhin gewachsen zu sein.

Dienstag, 15. März 2016

Aussprache als Ansichtssache und Gewohnheit

Aussprache als Ansichtssache und 
Gewohnheit
(was ich so mitunter zu hören bekomme)


Ich erinnere mich, daß mein Vater einen Schulfreund hatte, BARON mit Namen. Der fand das als späterer Polier persönlich vorzüglich und dehnte das O auch immer schön bei seiner Namensnennung, um irgendwie geadelt daherzukommen. Habe ich selber erlebt. Daher waren beizeiten mein Vater und das schlitzohrige Umfeld hingegangen und nannten ihn „Baaaronn“ – so ist das Leben.
Im Büro hatten wir einen KUNZ, aber so nannte er sich selber nicht, wohl um nicht Hinz & Kunz anheimzufallen, er selber nannte sich „Kuuuhns“ – mysteriös, denn Kuhn und Kuhns gibt es auch ansonsten. Logisch, er wurde von allen falsch geschrieben, „ach so – Kunz meinen Sie!“
Unser Klassenlehrer sagte immer „Superrrlativ“ – also nahmen wir uns heraus, ihn dann und wann zu foppen und sprachen von „Superlaaativ“ oder „Superlatiiiiv“. Der Simpel verbesserte uns dann immer, und wir beömmelten uns. Die Schweizer betonen nahezu alles falsch ( finden wir). „Magsimaaal, oddrrr?“
Anders mit den Mundarten. Hier im Rheinland heißt es „Betttong“ statt Beton – sehen Sie, Sie wissen das! Schön französisch artikulieren, das graue, nichtbrennende Zeugs.
Ob es in Deutschland schon immer Maik gab – nicht erst als Eindeutschung von MIKE, der ja hierzulande „Mieke“ heißen müßte?
Ich weiß nur, daß es bei STEFFEN in den englischen Versionen Probleme macht, denn „Stiiiewen“ wird ja eigentlich STEVEN geschrieben, oft ist nun auch STEPHEN gemeint, was ich dem deutschen Steffen wieder gleichsprechen möchte. Seltsam.
Kurios ist aber, daß das fremdländisch Klingende oft bevorzugt wird. So erinnere ich mich an ein Interview mit dem südafrikanisch/englischen Popmusiker MANFRED MANN, den alle „Määnfred MÄNN“ zu nennen pflegen. Er persönlich bevorzuge, weil es ja ein deutscher Name sei, auch die deutsche Aussprache – es klinge für ihn besser! Hört hört. Zumal sein eigentlicher Name Lubowitz ist.
Wie sieht es mit dem Song C.C.RIDER aus, im Englischen gar oft als „See see Rider“ wiedergegeben? Ach, ich wollte ja akustisch bleiben (englisch C ist Ssii) – aber Z ist „Set“ – nur nennt sich die bärtige Gruppe ZZ TOP nicht „SetSet Top“ sondern „SsiiSsii Top“. Verwirrend.
Kehren wir lieber schnell in unser Land zurück, das verwirrt genug, schon gerade heute. Da sagte vor einiger Zeit einer, und ich traute meinen Ohren nicht, das sei ja für ihn alles irgendwie „kränk“ – und er meinte nicht den Actionhelden CRANK Jason Statham, mitnichten, er meinte schlicht und ergreifend krank, also ungesund. Dolles Ding. Und irgendwie krank allemal.
Ich schließe mit meinem Vater, der zeitlebens „Gürke“ sagte, und er meinte das grüne vegane Ding. Schlesier – auch wenn er sonst überhaupt nicht seinen Heimat-Dialekt sprach. Meine Mutter und ich schafften es nicht, ihm das auszutreiben. Wir hofften inständig, niemand Außenstehendes bekäme es in unserem Beisein zu Gehör.

Donnerstag, 28. Januar 2016

Gedankensplitter 3

Gedankensplitter 3
Januar 2016 – „Denkwürdiges“

I.        Kindergarten / Schule
Fährt „man“ zu schnell vorbei – ein Raser! Zu langsam: ein Spanner - wohl auf Opfersuche! - MAN hat heute die Arschkarte, bei den GUTMENSCHEN.

II.        Das also ist das „Un“Wort des Jahres: Gutmenschen. Ist ja interessant. Ich finde, es gibt keine Unwörter, wie es andererseits auch kein Unkraut gibt. Für mich gibt es nur passende und unpassende Wörter.
Früher wehrte ich mich auch gegen diesen Begriff, bis ich ihn begreifen lernte (ich war so dusselig und meinte, darin eine Verunglimpfung zu erkennen). Seit längerer Zeit weiß ich schon, ein großartiges Wort, Gutmenschen. Es umreißt wundervoll das Blauäugige, die Einfältigkeit, das Nervige der „political correctness“. Das Ganze ist dem vorauseilenden Gehorsam ähnlich, das peinlich Bemühte springt einen an – das Wort bringt also auf den Punkt, was ansonsten viel Umschreiben erfordert: was will man mehr von einem Wort?
Meine rosarote Brille der Beschränktheit ist entfernt – ade, Sozialromantik. (Erst neulich erfahren: „taubstumm“ ist auch nicht mehr korrekt – ist das noch zu fassen?)

III.     Wo ich mich gerade einem praktischen Bereich nähere, aktuell die Frage nach der Abschiebung von straffälligen Zuwanderern aller Herren Länder. Könnte es nicht einfach sein: einmalige Straftat (Diebstahl, sexuelle Belästigung, Körperverletzung o.ä.) – Verwarnung, Kurzarrest, Aufzeigen der fälligen Abschiebung im Wiederholungsfall. Steigerung beim 2. Vorfall: die angekündigte Abschiebung – in ein Land der freien Wahl (wir wollen ja nicht unmenschlich sein, vermutlich sind eh diverse Pässe für ein und dieselbe Person vorhanden). Natürlich entkommt der Strolch in unserem gediegenen Wohlfahrtsstaat – und dann beim 3. Vorfall: eine  sofortige Blitz-Abschiebung (möglichst ohne langes Fackeln), aber dorthin, wo es weh tut. Geduld hat Grenzen, es gibt einige aus dem dusseligen, belachten Bereich der Justiz entwachsene Richter, die das seit Jahr und Tag aufzeigen. Aber Gutmenschen blockieren – Schluß damit!
Man nenne mich nun eiskalt, sehe mich gnadenlos, empfinde bei mir Empathielosigkeit (nur zu!) – wer die rettende, schützende Hand des Rechtsstaates besudelt, hat die Annehmlichkeiten unserer Gesellschaftsordnung verwirkt – endgültig. Ist doch gar nicht so schwer, will man letztlich ernstgenommen werden… und nur solch eine Handlungsweise verstehen diese Halunken. (Wenn dem in Ungnade geratenen Früchtchen Gewalt in seinem Heimatland droht – ich rufe ein internationales „SO WHAT“ hinterher – und spontan denke ich an den zum Sprichwort mutierten kippenden Sack Reis am Hauptbahnhof in Peking – so berührt es mich.) In diesem Sektor drohe ich, einer Art Rassismus anheimzufallen? Nur gut, daß jetzt endlich bei Bluttaten wieder Roß und Reiter genannt werden! Jede(r) sollte bei Greueltaten nur mal genau hinhören, dann erschließt es sich einem augenöffnend von selber, unweigerlich (mein anfänglicher Verdacht ist schon länger zur klaren Erkenntnis gereift, „manipulierende“ Statistiken konnten mich nie darüber hinwegtäuschen).

Multikulti muß ich leider mehr und mehr zu einer traumseligen Illusion erklären. Im Grunde, so herzig kleine Feste auch anrühren, jagen wir da nur hoffnungsfroh Traumschlössern hinterher. Aber bitte, manchmal klappt ja was – kurzzeitig. Man kann nicht gleichmachen, was nicht gleich ist.

IV.       Bürgerwehren – ich weiß es nur zu gut: Die Polizei empört sich nur äußerlich, im Grunde genommen versteht sie die Bürger nur zu gut – denn eine Polizei, die von diesem unseligen Lumpenpack verarscht und von der beschränkten Justiz nochmals für blöd verkauft wird, was soll sie machen? Es gibt zu Recht besorgte Bürger – auch wenn diese mündigen Wähler nur zu gerne als das abtrünnige Stimmvieh bezichtigt werden. Es muß sich was ändern – und ich fürchte, das wird es auch (und je später, desto heftiger!) – es liegt an uns allen, dies alles in einer brisanten Zeit wie dieser Tage aufmerksam zu verfolgen.

V.           So, nun bin ich also bei meinen speziellen Lieblingen, den Politikern. Es gibt unbestreitbar im gefährlichen Bereich der AfD unsägliche Zeitgenossen (und vor allem -INNEN). Aber trifft das etwa auf die CSU nicht zu? Ganz zu schweigen von den Flitzpiepen der F…DP (richtig so? Die gab es doch mal… egal). Schauen wir uns doch mal den Gabriel an (nein, nicht die Ekelausgabe aus dem australischen „Dschungel“ – ich meine den mürrischen SPD-Abwracker). Oder diese karrieregeile Walküre aus den Rheinland, die selbstverliebte und profilneurotische Julia K. – grauselig. Na, und erst diese eiskalte Gouvernante, die dem ollen Oskar als Fegefeuer gesandt ist. Meine Fresse. Würden Sie dem Özdemir einen Teppich abkaufen? …na bitte. Horror aus allen Richtungen.

Also laßt mir bloß die Ruhe, Leute (ich hätte besser doch gleich mit positiven Gestalten der Politik in der Jetztzeit beginnen sollen. Sicher, ich wäre ratzfatz fertig gewesen – aber das Nachdenken, auf diese erlesenen Figuren überhaupt erst zu kommen – nein danke, es lohnt einfach nicht). Es muß Subjekte mit diesem vertrackten Polit-Gen geben, das ist dann der Preis (man braucht sie – und diese windigen Kreaturen wissen das auch). Und den zu kassieren, das hat nicht wenig damit zu tun, daß sie „aufopferungsvoll“ den Job machen. Komme mir bloß keiner mit „Berufung“!


VI.       Nun denn, ich will positiv abschließen für heute. Also zu den Tieren, wohin auch sonst. Seit Benno nicht mehr da ist, haben die kleinen Hunde der Umgebung fast ihre Stimmen verloren. Ich liege draußen in der zuverlässigen Sonne, lese, schreibe – die Hähne krähen. Aus verschiedenen Richtungen rufen sie sich zu (immer das Ritual: Aufplustern, flappender Flügelschlag und das durchdringende Krähen). Das geht eine Weile, und irgendeiner hat dann das letzte Wort – und das reicht dann bis zum neuen Einsatz. Die Hennen wissen es zu schätzen – es herrscht natürliche Ordnung. Aber Chico, der Papagei von Sabine, der sonst gerne alles aufnimmt, nachplappert oder nachäfft, dem geht es am Gefieder vorbei. Bei denen macht er nicht mit, niemals. Woran mag das liegen? Und nun raten Sie mal, warum ich Tiere höher schätze.

Montag, 25. Januar 2016

Benno

Benno
R.I.P. 2003-2015



Hundesofa – Benno und sein Mädchen „hängen ab“


Mein bester Freund – nun ist er tot. Natürlich kein Mensch, er war mehr, nämlich eine Seele von einem Hund. Sabine’s Leibwächter – und der Wächter war er wortwörtlich. Benno war der zuverlässige Getreue, ein Beamter wie aus dem Buch der Vorbilder: immer ruhebedürftig, jederzeit für eine Mahlzeit zu haben – aber dafür treu ergeben. Er entsprach ganz der Blödel-Dynastie seiner Vorgänger, obwohl weder verwandt noch verschwägert. Er paßte einfach, von Anfang an. Gegen einen reinrassigen Wolfshund wollte er um die Vorherrschaft aufbegehren, er als der „kleinere“ Mischling (eine Dogge im Spiel) – also mußte er versetzt werden, eine neue Stelle antreten, ein neues Amt bekleiden. Wir holten ihn, und er war auch zugleich daheim – Langscheid, Old Germany (gebürtiger Spanier, als Baby weggeworfen, aufgepäppelt und weitervermittelt – und nach Jahren sollte sich der Kreis schließen).
   Ruhige Jahre auf dem Hof inmitten eines dominanten Katzenclans. Alle mochten ihn, Pferde, die Esel, der Beo – und er mochte alle. Die Auswanderung der Chefin stand an, ein besonders großer Behälter wurde in Fachkreisen für ihn aufgetrieben. Ein neues Zuhause begründet auf der kleinen Kanareninsel, ich wußte, auf ihn war Verlaß. Und kam ich zu Besuch, störte es auch nicht die verschworene Gemeinschaft, außer, wenn die Abreise anstand – unruhig und besorgt beäugte er, welcher Koffer gepackt wurde (schon einmal mußte ihn Sabine, bedingt durch einen Schulterbruch, zurücklassen, das sollte ihm nicht wieder geschehen). Alles gut, nur der Alte haut ab, sagte sein Blick – ohnehin verstand ich es nicht so richtig, mit ihm zu raufen, damit hatte ich bei ihm einen Minuspunkt (einmal, noch in Bendorf, rannte er mich auf einer Wiese über den Haufen – er liebte es, an einem dicht von hinten vorbeizubrettern – ich hatte in die falsche Richtung gezuckt). Jedoch meine Happis, vor allem so außer der Reihe, die machten so einiges wieder gut. Und abends nahm er seine Schlafecke ein, und erlosch das Licht, hörte ich seine latschenden Füße nahen, dann betrat er vom Doppelbett die linke untere Ecke, verschob durch sein Gewicht die Statik, drehte seine berechneten zwei Runden und sank seufzend danieder: am Ziel!
   Besonders amüsant sein Morgenritual – er wollte raus und Futter sollte ihm auch recht sein, nur: der Olle pennte noch (scheinbar) – dann stand er vor mir, miepste wie ein winziger Welpe, traute aber keine Berührung. Wenn ich dann aber nur einen winzigen Ton von mir gab: Attacke! Dann wühlte er schnaufend mit der Nase an mir herum und schob mich aus dem Federbett. Der Tag war eröffnet!
   Essensausgabe: Chica, dezent kostend, langsam und mit Bedacht ihre karge Portion verzehrend; und Benno: kaum die gut gefüllte Schüssel freigegeben, Rübe rein und baggern was das Zeug hält. Und nach dem Gassigang noch mal nachlecken gehen und immer mit der Hoffnung, bei der Kleinen könnte noch was im Napf sein …
   Bei Besuchen, noch in Deutschland, war er die ausgeglichene Ruhe in Person, er stapfte neben einem her, die Leine hing durch. Das alles war schlagartig vorbei, als sein Mädchen kam: Chica, die kleine Podencohündin – sie erwartete, daß er die Führung des „Rudels“ übernahm. Eine neue Zeit oben in La Punta auf La Palma hatte begonnen. Es wurde zur Tortur, mit ihm durch Innenstädte zu gehen, in alle Richtungen mußte er schützen – allein seine fünfzig Kilo dunkle Masse, nett mit weißen Pfoten und Schwanzspitze und Jabot ebenso verziert, verschafften uns einen Abstand zu anderen. Aber kleine Hunde an Leinen, die gerieten außer sich – und er mußte dann zurückdrohen. Mit der Ruhe war es vorbei. Die neue Behausung verteidigte er gegen jedes Geräusch – die gegebene Einzäunung von einem großen Tor abgerundet: dort stand er mannshoch aufgerichtet und sein tiefgrollender Ton hallte weithin.

Ich kann mit Fug und Recht behaupten, diese Seele von einem Tier geliebt zu haben. Der menschliche Ausspruch mit der hinterlassenen Lücke, auf ihn trifft er allemal zu. Ich wollte zeitlebens für ihn da sein, er war es auch für uns. Kein uneigennützig Ergebener, sondern ein Filou durch und durch – gehorsam, soweit er es einzusehen vermochte. Nicht blind unterwürfig im Kadaver-Gehorsam verfremdet, sondern naturbelassen – und das gerade gefiel uns. Auch er setzte sich schon mal durch zum Befremden Außenstehender. „Wer hier nichts zu sagen hat, ist selber schuld!“ Genau dieser Leitsatz steckt auch in ihm. Das ist hier geradezu Voraussetzung.
  

Ach Benno, du Wolfshund-Dogge-Mix, irgendwo mischst Du nun den Hundehimmel auf. Hoffentlich gibt es genug Futterchen, ohne war es auch kein Leben (quasi unser größter gemeinsamer Nenner, das Essen) – und nach dem Tode, in welcher Umgebung auch immer, würde doch ebenso etwas fehlen, nicht wahr? Vielleicht ist es ja auch nur eine andere Form von Auswanderung und Du bist schon mal vorgegangen, wer weiß. Unser Rudel findet wieder zusammen, das glauben wir jetzt einfach mal.

Sonntag, 10. Januar 2016

2016 alles NEU

Gedankensplitter II

(Warum das neue Jahr genau da anfängt, wo das alte aufgehört hat – tja, man hätte es sich eigentlich denken können)

Notizen aus meiner Jahreswende

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meiner Kolumnen (und Satiren!) ein gutes neues Jahr …also, Moment…äh –ja, 2016
-.-.-
Eine todsichere Methode, den Giftzwerg in mir hervorzulocken:
Wenn ein rund 20-jähriger Wichtigtuer kommt und versucht, mir die Welt zu erklären: Er „schreibe“ (hört-hört!), um anderen den Spiegel vorzuhalten, zum Nachdenken will er anregen und vor allem mit seinem Universalwissen und der ungeheuerlichen Lebenserfahrung Denkanstöße geben…
Da scheiße ich drauf! Da werde ich ratzfatz zum Gernot Haßknecht (dem legitimen Nachfolger des HB-Männchens). Im neuen Jahr will ich versuchen, solchem Ansinnen entspannter und mit mehr Heiterkeit zu begegnen (klappt noch nicht so richtig).
-.-.-
Jeder Mist wird seit Jahr und Tag als Offenbarung beglückt empfangen, Hauptsache es ist neu! Und genau DAS ist nicht neu – das geht schon ganz lange so bei den ach so aufgeschlossenen Zeitgenossen. Und wenn es mit neu nicht so klappt – retro! Niemals werde ich das bedingungslose „Neumachen“ gutheißen. Nichts lassen wie es ist – ändern um jeden Preis: viel zu viele brauchen das offenbar.
-.-.-
Seit 2014 spricht man von 60 (sechzig!) Geschlechtern. Ich stelle mir nun vor, künftig (und die Anfänge sind ja bereits gemacht) nicht mehr die beiden üblichen Männlein/Weiblein-WCs angeboten vorzufinden – weit gefehlt – es muß dann 60 Kabinen geben, logisch. (Jetzt steht mir der Sinn schon eher wieder zum Lachen!)
-.-.-
Je mehr die einen ihre „Stars“ erhöhen, desto „strulliger“ werden andere: „Polarisieren“ allein durch Neid und das Bedürfnis nach Runtermachen der Säulenheiligen der Neuzeit. Die einen erheben, die anderen versenken; es besteht zu keinem Zeitpunkt Einhelligkeit.
-.-.-
In jedem Magazin: die unvermeidliche Heidi Klum mit ihrem Milchbubi-bleichen Grün-SCHNABEL. Und die verbissene deutsche Heidi mit ihrem unangenehmen und anscheinend skrupellos geschäftstüchtigen Vater. Ich weiß schon gar nicht, wer mir mehr Frösteln bereitet.
-.-.-
Illner, Will, Maischberger: ich kann diese selbstwichtigen TV-Laberinnen nicht auseinanderhalten, und das Gute: ich muß das auch gar nicht! Hauptsache, nicht zuviel Raab und andere Jauch(e). Und siehe da: ich bin „erhöret“ worden! Ich sag’s ja, man muß es nur vor der Glotze aussitzen.
-.-.-
Mitleiderregend: Die gealterten aber sich immer noch selbst so „sexy“ empfindenden Sangesschnepfen Andrea Berg und Michelle. Sie sind Inge Meysel näher als Helene Fischer. Nicht falsch verstehen: Ich bin nicht gemein zu Inge Meysel und meine sie nicht in ihren letzten Lebensjahren – ich meine sie jetzt, also… heute! Aber das alles ist noch gar nichts gegen die prollige Carmen Geis, die schreckliche Ochsenknecht, die gräßliche Effenberg und all die „designenden“ Fußballer-Exen: würg-kotz-stöhn. Und es geht noch abstoßender: Cindy aus Marzahn, die unsägliche Mirja Boes. Und dann die ekelerregenden IT-Schlampen und High-Society-Möchtegern-Tussis, geisterbahnwürdig operiert (würden sie vielleicht doch einmal arbeiten müssen, bei Verpoorten kämen sie postwendend und sinnvoll unter: ZUM EIER ABSCHRECKEN) …was ist mit mir los, warum verschwende ich nur meine Zeit mit diesen Pißnelken!? Ach ja, wir nähern uns dem Dschungel, Leute! (Bin ich schon Trash-süchtig? Na klar!)
-.-.-
Und sie lachen völlig zu Recht über uns
Zu „Köln“ halte ich mich im Zaum – soweit es mir möglich ist. Ich war 40 Jahre im Polizeiapparat tätig, war, bin und bleibe Beamter auch im Ruhestand, so muß ich Vorsicht walten lassen. Nur soviel: Eine persönliche Einschätzung der noch teilweise offenen Situation (die Kacke brodelt gewaltig) kann ich nicht abgeben – „Teile meiner Ansicht würden die Leserschaft beunruhigen“ (ich orientiere mich hier an einer allgemein bekannten Politiker-Figur im Ministerrang). Schlagwörter: Empörung, Hilflosigkeit, Resignation, Ohnmacht. Handeln, irgendwie – aber erst mal labern. Oh ja – das geht immer!
   Ich bin ja Rheinland-Pfälzer und wie es in NRW zugeht, das entzieht sich natürlich meiner Kenntnis. Dort, so entnehme ich der Presse, gibt es interne Papiere, was man in Berichten und Meldungen „oben“ nicht so gerne lesen möchte: Politisch gewünschte Ergebnisse werden geschönt, Statistiken mit besonderen Brillen ausgewertet (noch nicht mal auch nur den Ansatz eines vermeintlichen Verdachtes von Rassismus erkennen lassen. Zunächst hieß es, daß nähere Beschreibungen der Täter entbehrlich seien – und huch: nun auf einmal die Kehrtwende: NEIN – man wollte zu keinem Zeitpunkt etwas verschleiern, natürlich nicht! Wenn sich der Wind dreht – gleich heftig in die neue Richtung posaunen!
   Verantwortungsgeschiebe: Pöstchen-Erhalt vor Gemeinwohl. Übrigens, was heißt eigentlich „Verantwortung übernehmen“? Die Vergangenheit zeigt, wie sowas abläuft: Ein Bauernopfer wird ausgeguckt, hat zu erklären: “Ich übernehme die Verantwortung!“ Boah ….und dann wird ein Pöstchen für den nächsten Dödel geräumt – es tritt einer zurück und wird mit Geld zugeschmissen heimgeschickt. Tja, Verantwortung tragen ist ein hartes Los!
   Das allgemeine Erwachen aus einer beschwiemelten Sozialromantik bricht sich Bahn mit energischen Protestnoten: Nun wird aber mal auf den Tisch gehauen, jawoll! So geht das jetzt aber nicht mehr weiter! (Ein für mich besonderes Ereignis: Das „Wessi-Ach-was“…und ein „Ossi-Nu-gucke-doh“ reichen sich in mir versöhnlich die Hand. Wunder geschehen.)
   Natürlich begackeiert sich nun das rechte Spektrum, wer wollte ernsthaft daran zweifeln. Es läuft für sie traumhaft!
   Man höre nur mal genauer in der Asylantenszene hin: „Wir sind von Frau Merkel eingeladen worden, Ihr könnt uns gar nichts! Unsere Rechte hier kennen wir genau – aber Pflichten, was soll das denn sein? Freiheit ist doch das höchste Gut, hier kann jeder alles tun und sagen – DAS IST UNSER GUTES RECHT.“
   Ja, wirklich, es schaut „blendend“ aus für unsere begrüßte Volksaufstockung. WILLKOMMEN. Ja, glauben denn denkende Menschen wirklich, daß sich fremde Kulturen der unsrigen anpassen? Kann denn nach wie vor so einfältig gedacht werden? „Es sind doch nur negative Ausnahmen!“ (Wo ist die Regel, was ist die Ausnahme – sollte da nicht mal genauer hingesehen werden?!)
   Ich stelle mir gerade diese Macho-Früchtchen beim Ausfüllen der Fragebögen zur Erhebung eines Überblickes der Gesinnungsentwicklung vor (das findet erlesen in Jahrestakt tatsächlich statt!)– wenn sie nicht vor Lachen vom Stuhl kippen und wirklich mitmachen – so blöde ist wohl niemand, daß er die Zielrichtung der Befragung nicht erkennt und der eine oder andere ist so wohlwollend und macht den erfolgsbedürftigen Sozialromantikern die Freude und gibt sich als edler Frauenfreund. Herzig. So entsteht die gewünschte Statistik. Zudem ist beabsichtigt zu versuchen, den Umgang mit Frauen in der Unterrichtung junger Männer zu schulen (Beispiel Norwegen, nun auch Belgien).

   Ausblick: Wir werden auf  Dauer an einem sogenannten „Polizeistaat“ nicht vorbeikommen, denn die Freiheit hat ihren ganz hohen Preis! Und nun ist die Zeit gekommen, da zeichnet sich dieser eindeutig und unabwendbar ab. Gutes Gelingen! Wir leben in einer spannenden Zeit.