Donnerstag, 19. Juni 2014

FERNSEHEN

Über TV schlechthin
(nicht nur Nina H. glotzt TV)

Es gibt ja immer wieder Leute, denen ich begegne (teilweise begegnen die mir aber nicht) und ich schnappe nur auf: „Kommt ja nix im Fernsehen.“ Wenn ich das schon höre…zumal es auch noch Video, jetzt DVD, gibt – aber um beim TV mal zu bleiben: Es gibt unzählige Sender – zu jeder Zeit ist für jeden was … die Deppinnen und Deppen sind nur zu faul, das Programm zu studieren! Einfältig wird „gezappt“. Und darüber hinaus gibt es die Aufnahme-Möglichkeit, da kann ich schauen was ich will / wann ich will. Eigentlich simpel, aber nein …“es kommt nix in der Glotze!“. Meine Güte.

   Mal davon abgesehen, geht auch ein Leben ohne TV, soll jedenfalls. Doch ich wußte und weiß es für mich als wichtig zu schätzen - und dies heute umso mehr. Wenn ich nur daran denke, daß in meiner Kindheit nur ein Programm lief, über eine begrenzte Stundenzahl, und dann war Sendeschluß. Später gab es dann ein Testbild, aha, die Kiste geht, es kommt nur momentan nichts. Alles lange her, Oma hatte auf einmal ein zweites Programm und ich guckte freitags bei ihr den Kommissar Erik Ode. Oma zuliebe kam ich auch zur Hitparade, aber da war für mich wenig zu holen; beim Beat-Club samstags schüttelte die Familie den Kopf. Aber es wurde geduldet. „Ach der Junge, irgendwann ist er erwachsen und wird das alles anders sehen.“ ( VON WEGEN ). Eher wurde akzeptiert, daß ich mich für Peter Handke interessierte, der in einer Fernseh-Autoren-Beschulung (Schreib ein Stück) aushalf. Da entstand Bedeutung für mich. Ein Lebensinhalt. Und das prägte mich (Literatur, jenseits der Schule, das war es, das hatte ich so gar nicht geahnt).

   Aber ich wollte ja von HEUTE schreiben, und ehe ich mich in der Nostalgie verirre oder gar verbleibe - es gibt viel Tolles im Fernsehen. Mehr sage ich nun allerdings nicht (teilweise ist das vermutlich auch besser für mein Ansehen). Vieles begründe ich mit „literarischer Recherche“ – DAS Argument!

   Jedenfalls weiß ich, daß es mir nicht total schadet, meine Reflexe florieren:

-         fällt einer ins Wasser, halte ich die Luft an (und mit tiefem Atemzug fahre ich fort, überlebend zu schauen)
-         blicke ich in eine Schlucht, zieht es mir in den Waden (es wird mir schwindelig und elendig)
-          immerzu grübele ich, wen habe ich wo schon mal gesehen (ein unablässiges Gedächtnistraining)
-         wird länger eine Leiche betrachtet, überprüfe ich unerbittlich, ob auch keine Atembewegung zu bemerken ist (der Beamte in mir, na klar)
-         wird ein Kind gefüttert, mache ich die Mundbewegung wie eine Mutter mit, ebenso spitze ich beim Küssen den Mund (wurde mir gesagt)
-         ist eine Uhr zu sehen, vergleiche ich die Zeit mit der auf meiner Wohnzimmeruhr (unfaßbar).

   Na, und so weiter und so fort. Ich liebe & lebe Fernsehen, es ist mir wichtig. Und der Film ergänzt das Buch. Ja, die alte Klage – „nein, bitte nicht das gute Buch verfilmen“ … und viele kommen damit dann nicht klar, es zerstört ihre Phantasiewelt, sie können es nicht verkraften, daß ein weiterer Künstler mitgemischt hat. Ich persönlich schätze es, erst die Verfilmung zu schauen (weiß ich doch nach 90 oder 120 Minuten, wie es ausgeht! Und erst dann die Literatur als solche zu schätzen weiß) – aber bitte, jedenfalls liest kaum jemand mehr als ich – Punkt.

   Was mir unangenehm auffällt, ist, daß heute bei Live-Veranstaltungen jede Tussi, jeder Hansel mit Ovationen begrüßt wird –alles steht auf, als käme eine altehrwürdige Persönlichkeit. Mitnichten, bei jeder Figur läuft das heute. Das war früher nicht so.

   Und somit kehre ich noch mal ins Damals zurück. Ich war vielleicht dreizehn, noch immer verfügten nicht alle über einen Fernsehapparat, und da hatten sich heftige Katholiken (weil wir ja irgendwie auch katholisch waren) zum Ostergottesdienst bei uns in der guten Stube angesagt. Ich hatte ein Bein in Gips – die Leutchen waren bekümmert … „was wird nur werden, wenn der Heilige Vater den Segen spricht – und der Bub kann nicht knien“ …

 Nein, wirklich besser war es früher auch nicht.

Montag, 16. Juni 2014

Fußball im TV

TV-Splitter
(…die ich mir reinziehe)
Sonderausgabe: Fußball

Jetzt sind die Nächte lang, bei der Fußball-WM; aus Brasilien wird abends und auch nachts LIVE übertragen. Da bin ich nun häufig dabei (ohne großer Fan zu sein, aber es interessiert mich – und der GIFTZWERG in mir lauert …).
   Schauen Sie mal, alle müssen doch ihre Arbeit gut erbringen, und das erwarte ich auch von Sport-Kommentatoren. Ich weiß es vom Autorennen, wo, wie nahezu überall heute, jeder zweite Satz mit „ja“ begonnen wird. Hier spricht mitunter der Franzl Beckenbauer, der mit „Ja-gut-äh“ beginnt, wenigstens eine eigenständige Abweichung; und er ist auch kein berufener Kommentator. Das ist bei Herrn Kahn, dem „Abiturienten“ Kahn, schon anders. Zu allem Unglück schnarrt der noch dazu – sein gequäktes A ist drei bis fünf Buchstaben lang: JAAA, lAAAnge nicht solcher brAAAv vorgetrAAAgenen AAAngriffe AAAngesichtig ...(boah, sagte ich schon, daß ich ihn nicht verputzen kann?). Und er labert unbeirrt von SCHEINBAR – auch wenn er nahezu immer ANSCHEINEND meint. Na gut, vielleicht gibt es ja ein Abitur im „Bälle fangen“. Die Unterscheidung VERMEINTLICH und VERMUTLICH – die ist fernsehüblich seit langem entfallen. Sie alle meinen eigentlich stets „vermutlich“ – und sagen fast immer „vermeintlich“. Ganz schlimm. Als und WIE unterscheiden – Fehlanzeige. Dann kriege ich das Zipperlein, da sehe ich rot – aber leider keine rote Karte für Berufssprecher.
    Ich betone – wenn Hans und Franz interviewt werden (ich meine nun nicht Heidi’s Knödel), also bei jedermann, damit komme ich klar, wenn sie aufgeregt ins Mikrofon „ fehlern“ – aber Berufssprecher … das sehe ich nichts nach, da kasper ich in meinem Sessel – außer Rand und Band. Für mich ist das Körperverletzung übers Ohr. Wir erwarten in jedem Beruf das Können, das gilt doch auch, verflixt und zugenäht, für Sprecher! Aber es ist ja üblich geworden, daß die Promis, ihrer Meriten bewußt, auf einmal öffentlich, finanziell unersättlich, ob ihres Namens auf anderen Wegen wandeln: Schauspieler musizieren, Musiker malen, Bücher schreiben sie nahezu alle… entsetzlich, diese selbstverliebte Berufung zum Genie, „ich kann aber auch einfach alles“ (meinen sie selbst). Und sacken unbegrenzt ein wie ihre verlogenen Brüder und Schwestern, die Politiker (Reihenfolge emanzipationsgerecht und mehrheitlich meiner Meinung nach korrekt formuliert). Ich schweife zurück, entschuldigen Sie bitte.
   Wenn wenigstens Witziges dabei rumkommt, wie gestern bei Rudi Cerne: „In unmittelbarer Nähe des Stadions gab es Zusammenstöße der Polizei mit Protestanten.“ Das ist doch mal was – das amüsiert mich, da feixe ich herzerfrischt. Aber sonst .. ich muß mich einfach aufregen.
   Publikum kann mich auch nerven – bei Radsportübertragungen ist es üblich geworden, per Handy am Straßenrand nach Hause per Live-Kamera zu winken, egal, ob man das Rennen beeinträchtigt (und das Renngeschehen interessiert offensichtlich nur am Rande). Üble Szenen, die da mitunter ganz gefährlich entstehen, nur um sich in Sekunden der Vorbeifahrt in Szene zu setzen. Und in Fußballstadien meine ich zu erkennen, daß die Leute ausschließlich auf die Großleinwand starren und auf „ihren“ Moment warten. Warum sind sie eigentlich dort – was ist denn verflixt noch mal so toll daran, gesehen zu werden? Ach natürlich, wir leben ja in der Zeit „jeder ist ein Star“, natürlich – aber ob diese Sekunden den berühmten fünfzehn Minuten (Warhol) entsprechen? Nur mal grölend in die Kamera zu winken? Zugestanden, die Menschen wollen einfach mal aus dem Alltagsjoch rauskommen – hier mal glückselig ausgelassen sein, es ist ja auch teuer bezahlt.
   Heute früh dachte ich, es sei Stromausfall gewesen. Der Wecker blinkte. War aber nicht so – die übermüdeten Augen wollten nicht aufbleiben …na ja, kann ja mal passieren. Jedenfalls konnte ich lachend aufstehen!
   Wie sagte der unsterbliche Heinz Erhardt: „Wenn Sie meinen, ich bin ein Idiot, da sind Sie bei mir aber gerade beim Richtigen!“ Lacht doch alle mal mit, bitte… und hört Euch mal die Nieten vor den Kameras genau an!!!

Samstag, 14. Juni 2014

Große ABBITTE

Es lebe Holland!
(wozu Fußball gut ist)
 
 
Mit Heino fange ich mal an. Ein uraltes Feindbild hat es mir jüngst so richtig gegeben – das neue deutsche Liedgut, und es ist wirklich gut, schon gerade, wenn es eine entsprechende Stimme darbietet – Respekt vor seinen Versionen (wenn es auch nicht die Originale ersetzen soll, aber daneben bestehen können seine gut artikulierten volltönenden Lieder; endlich mal die Texte deutlich) – das ist dem alten, mitunter mißverständlichen Barden vollauf gelungen!*

   Nun aber fix rüber zum Fußball – was haben unsere netten Nachbarn, die Niederländer (ja klar, ich sage ja auch die Deutschen und nicht die Bayern) es den großartigen Spaniern gestern Abend gezeigt – dieser Kampfgeist von Robben & Co. – und damit wurde bei mir ein weiteres, Jahrzehnte gehätscheltes Vorurteil gekippt. Ich könnte nun eine Vielzahl Vorwürfe aufzählen (persönlich erlebte schlimme Ungastlichkeit, Autobahn-Erfahrungen, „Tante Käthe“, zu jeder Gelegenheit der Nazivorwurf), warum ich sie nie gemocht habe – Schwamm drüber! Was haben die Oranjes toll gespielt, mit dem Willen zum Sieg, großartig. Und ich habe zunächst vor der Glotze gehockt und fest entschlossen zu den erfolgsverwöhnten Spaniern gehalten. Nein, ich mußte dann in der zweiten Halbzeit neidlos anerkennen, was die Käsköppe, Pardon, die großartigen Nachbarn in Orange zu leisten vermochten (nur hatten sie die „falsche“ Sportkleidung an …mag aber auch sein, daß gerade dies die Sache begünstigt hat). Ich war Feuer und Flamme, was für eine tolle Leistung.

   Nun bleibt zu hoffen, daß WIR umgehend einen Denkzettel bekommen (ganz richtig!), bitte das ganz schnelle Gegentor – denn erst dann erwacht ja meiner Erfahrung nach der Kampfgeist unserer Nationalkicker– warum auch immer, der Weckruf ist meiner Beobachtung nach unerläßlich für die deutsche Elf – und dann sollen die Bayern, na, also die Deutschen (wir wollen mal nicht so genau hinschauen, was da alles im Nationaltrikot aufläuft), zeigen, wie sie mithalten im Turnier der besten Mannschaften – vielleicht sogar mit den Herren in Orange (schade, die ständigen Trikotwechsel, das geht mir schon lange im Sport auf den Geist). Ich liebe doch das Vertraute, wo ich gleich weiß, woran ich bin … also zu meinen glaube. Obwohl – Oranje auf den Zuschauerrängen, das ist ja geblieben – und deren Verkleidungen sind durchaus witziger als unser ganzer Karneval zusammen. Doch, ich muß es einräumen, was dieses kleine Land zu leisten vermag, mitreißend geradezu. Unterschwellig habe ich als Radsport-Fan schon immer bewundert, wie die Flachlandfahrer im Hochgebirge stets einen der Ihren vorne hatten – unglaublich.

   Holländer, Niederländer – gut gemacht – nicht nur Amsterdam ist toll!

   Noch eine Peinlichkeit: Stets tue ich mich beim Gucken schwer mit dem Seitenwechsel nach der Pause …wirklich. Kurz darauf raffe ich es erst. Ich stelle mir vor, ich stünde auf dem Platz, stürmte aufs Tor – und da steht dann, ups, ein alter Bekannter… nicht auszudenken. Es könnte halt immer noch schlimmer kommen.
 
*Schade, daß Anneliese Rothenberger nicht mehr Nena und Nina interpretieren kann (na gut, war ein Scherz).

 
 

Samstag, 7. Juni 2014

LANGHOLZ

Die Post, das unbekannte Wesen
(Pardon, aber wat mut - dat mut)

Es ist einfach nicht richtig, eine Berufsgruppe pauschal zu verurteilen. Grundsätzlich. Alle neigen dennoch dazu, die Mehdorn-Bahn aufs Korn zu nehmen – ich sehe mich genötigt, für die POST eine Ausnahme zu machen.
   Jahrelang habe ich mich quälen lassen müssen (schikanieren wäre bei Geistesgrößen die richtige Wortwahl) – mittlerweile bleibt es bei steter, lebensbegleitender Verwunderung. Früher, als ich noch den Eigenverlag hatte, gab ich häufig Büchersendungen auf – bei fünf Schaltern wurden mindestens drei, eher vier Preisvorschläge gemacht, was man von mir als Kunden forderte. (Und besonders toll – eine Woche später, derselbe Schalter incl. Personal – neue Preisvorstellung!). Es wurde gemessen und mit Schablone geschafft, die Waage immerzu bemüht. Lange her, unterdessen habe ich in Spanien ganz andere Erlebnisse als Begleitung meiner First Lady miterleben dürfen, aber das allein wäre ein Kapitel für sich. Bleiben wir im Lande und erleben was redlich.
   Zum aktuellen Geschehen, das zu diesen Ausführungen nötigt. Früher hatten wir im Ort eine eigene Poststelle (2500 Einwohner, wohl genug, um das zu rechtfertigen) – nun wird dies in einem Bräunungsstudio miterledigt, so weit, so gut. Es geht mir hier aber um den Briefträger, also eher „Brieffahrer“ – oder BrieffahrerINNEN – früher ging einer zu Fuß, so ungefähr wußte man, wann er kam; heute kommt irgendwann am Tag ein Auto gedüst, hält alle 15 Meter und bedient vier Häuser. Gut – ich erkenne schon von fern den Motor des zumeist gelben Lieferautos incl. das eigentümliche Anhalte-Verfahren. Kommt eine „Christel“, hat sie stets das Handy am Ohr, jede Wette(!), kommen Männer und hat man sich einen „erzogen“, folgt an späteren Tagen wieder ein anderer - sie strömen von der Verbandsgemeinde aus, brettern kilometerweit durch die Lande um in irgendeiner Gemeinde ein paar Straßen zu beglücken. Der heutige Vorfall ist so verlaufen: Ich habe sehr viele Musikzeitschriften und andere große Hefte im Abonnement. Abo – kennt ein jeder. Ich habe einen normalen Briefkasten und einen für die Abos, wegen der beigelegten CDs und so, also ein großer Kasten, darauf steht  „ABOs“ und auf dem kleinen – „Abos bitte in den großen Kasten“ (und ein Pfeil). Klappt … fast nie. Seit Jahren bemühe ich mich, das zu vermitteln. Heute sprach ich den, wie ich vermute derzeit zuständigen Mot-Postillion an. „Abos? Nein, da weiß ich aber nicht, was das ist …“

   Ja, bitte durchatmen, so wahr ich hier schreibe. Ich erkläre und begründe also meine Post-Trennung, zumal ich oft längere Zeit abwesend bin und für gewöhnlich der kleine Kasten völlig verstopft wird – nur ab und an ein Heft im großen Kasten (da hat wohl ein mal ein Praktikant ausgeholfen) …sonst alles rein gepreßt und total beschädigt im „normalen“ Briefkasten.

   Nein-nein, so gehe das nicht (übrigens habe er es noch nie gelesen –schluck-), er empfiehlt mir, ich solle „Großbriefe“ draufschreiben, am besten aber, und jetzt kommt es: „LANGHOLZ“ – das verstehe man bei der Post.

   Und jetzt kommen Sie! Also, meine Schnappatmung wirkt noch nach, sei es drum, ich mache das nun wirklich so wie gewünscht – aber wenn man mich demnächst mit der Zwangsjacke holen kommt (anonymer Hinweis: bei dem Autor Becher steht „nur LANGHOLZ einwerfen“ auf dem Briefkasten… auffällig!), beteiligen Sie sich an der Unterschriftenaktion zu meiner Freilassung, bitte.

   Wie komme ich nun auf Günther Jauch? Ganz einfach, die 50-Euro-Frage:

Was bezeichnet man als Abo?

A. ein WC
B. ein Abonnement
C. einen Untermieter dieses Namens
D. ein Teletubbie


Gut, ich stelle mir nun einen Normalbürger auf dem Stuhl gegenüber von Potsdam-Günther vor. Ein Postbediensteter würde spätestens an dieser für ihn wohl eher 500.000-Euro-Frage passen, schätze ich mal.
Meine Fresse ….

Schöne Pfingsten (und da kommt keine Post, hurra!)



Freitag, 6. Juni 2014

Herr Lehrer, ich weiß was ;-)


(Frau, ich habe gesündigt / oder: Klugscheißen –lukrativ gesehen)

Meine hochverehrte Administratorin (die blog-Wartin sozusagen … kleines Wortspiel, ein Scherzlein) hat mich über eine vorwitzige Studentin informiert, die sich zur Korrektur meiner hp erboten hat und zwar wie folgt:

„Sehr geehrte(r) WebseitenbetreiberIn, ich habe einige Rechtschreibfehler auf Ihrer Webseite autor-wolfgang-becher.de entdeckt. Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, möchte ich zwei Fehler hervorheben xxx. Fehler auf Webseiten werfen schnell ein negatives Licht auf denjenigen, der die Webseite repräsentiert. Deshalb scheint es wichtig, eine möglichst fehlerfreie Webpräsenz zu haben. Mein Name ist xxx und ich bin Studentin. Neben meinem Studium verdiene ich mir Geld, indem ich Webseiten auf Rechtschreibfehler überprüfe. Mit freundlichen Grüßen“
 
Was habe ich geheult. Kann es solches Elend wirklich geben?

Und doch: Ich bringe es nicht übers Herz, das emsige Hascherl zu verletzen, daher erfolgt die entsprechende Antwort HIER (wo sie, inhaltlich genau richtig, hingehört):

Hallo,
vielen Dank für Ihr originelles Angebot – aber Hand aufs Herz: es gibt m. E. kein Buch ohne Tippfehler. Technische Neuerungen und damit einhergehende Zeilenumbrüche tun von Zeit zu Zeit ein Übriges. Und wer schaut schon unablässig auf die eigene Seite??? Ich erkenne aber Ihr nett bemühtes, unautorisiertes Unterfangen durchaus an (ja doch, schon putzig irgendwie) - aber …nein danke, wirklich nichts zu machen.


Viel Glück für Ihre Geschäftstüchtigkeit  … wo auch immer.
Gruß
Der giftzwergMÄÄN


Ach so: Goethe war bekanntlich nicht gerade eine Koryphäe in Sachen Rechtschreibung – na und? Hat es seinem Ruf geschadet? Wohl eher nicht. Dafür hatte er seine Leute. Aber bitte nicht falsch verstehen – ICH bin ja nicht Goethe, wenn auch ein Wolfgang - und brauche „sone“ Leute nicht  -. Und dabei sollten wir es dann belassen. (Wie sagte Heinz Erhardt so schön: „Ich bin ja nicht Herr Duden – obwohl meine Frau immer sagt: Was weißt Duden?“)

Soooo, nun is mier aber wie-der besser.

Sonntag, 11. Mai 2014

ESC – Europa hat geträllert

Ich will mich regelmäßig ärgern

(und das mache ich auch)

Jedes geschlagene Jahr tue ich es mir wieder an – unter welchem Namen auch immer Europa singend zusammenfindet, ich bin dabei ( zwölf Pünkte und so, Sie wissen schon). Aber dieses Jahr kam es anders – so viele gute Lieder vernahm ich noch nie! Lag aber auch daran, daß man sich an altem Liedgut vergriff, phasenweise (z.B. brachte es eine Gruppe fertig, schamlos die Hookline von Steppenwolf’s The Pusher notengetreu einzuarbeiten, überhaupt, das Wiedererkennen alter Phrasen und Melodieschnipsel würde allein einen Artikel füllen). Alles im Grunde genommen wie immer, nur noch mehr Zirkus drum herum. Und der Ostblock schmeißt (das M ist mir zur Rettung noch rechtzeitig hineingeraten) sich reihum mit Punkten zu, wie immer. Neu ist, daß der Westen zunehmend die angrenzenden Nachbarn außen vor läßt – man ist bemüht, anders zu sein. Ach so, anders – Conchita Wurst (und beileibe nicht die Wurst, als HANS oder in Wahrheit Tom schon eher der, aber scheinbar wohl am besten DAS). Und damit der Osten mit dem Finger auf den dekadenten Westen zeigen kann, heißt es von hier: Wir sind aber tolerant! Ja; es ging um das Wurst, bombastische Musik, wie für einen neuen James-Bond(chen). Wirklich stark, also akustisch, sonst eher ein starkes Stücklein.
   Mit Elaiza war doch eigentlich der Osten so schön für uns eingebaut, nix da, im Hinterfeld landeten die drei putzmunteren Mädels, schade (war aber nur für uns ein Ohrwurm, weil es hier schon ständig legal beworben wurde). Es gab, ich deutete es schon an, tolle Songs – die Niederlande mit einem Country-Duo, ein Knaller; die feuchte, oh nein, bitte: pitschnasse Spanierin sang grandios um ihr Leben, und die frischen Mädchen aus Rußland mußten den politischen Tribut zollen (traurig für die blonden Zwillinge, aber der Westen hat Rußland nun mal derzeit auf dem Kieker). Schade drum, so hübsch das auch rüberkam. Ohne Politikum wäre es ein Song für einen der ersten Plätze gewesen. Na, und das prallgesunde polnische Leben war lecker anzuschauen. Ein gewichtiger Problemsong aus Ungarn, sehr überzeugend, ein wahrhaft pfiffiger Refrain aus der Schweiz; und Malta bot eine für mich mitreißende wahrhaft un-uniformierte bunte Gruppe auf, ganz herrlich, genau, wie auch Dänemark ein fröhliches Gehampel bot. Unterhaltung, die es schließlich sein soll.
   Fast alle singen seit Jahren auf Englisch, das ist einfach so. Oder könnten Sie sich vorstellen, die Engländer sängen deutsch, die Franzosen englisch? Nein. Definitiv.
   Der tragikomische Ralph Siegel (Ein bißchen Siegel …) findet immer ein kleines Land, und klimpert persönlich – es ist seine Welt – und es war sein bestes Lied seit langem.
   Ach ja, das deutsche Rahmenprogramm, seit ein paar Jahren somit schon fast traditionell auf der verregneten Reeperbahn. Die dralle Schöneberger moderierte, die schöne Helene vermittelte atemlos die deutschen Punkte, der näselnde Delay gab die Hütchen-Rampensau - was aus deutschen Landen so kommt.

   Der Versuch eines Ausblicks: Wie könnte man nach einem bärtig-femininen Wesen in Österreich nächstes Jahr noch einen draufsetzen? Heraushängende phosphoreszierte Schniedel, die keck im Takt wippen …wie taktlos, aber die Zeit wird es zeigen. Lassen wir uns überraschen. So vielseitig wie dieses Jahr, das hatten wir lange nicht. Was für eine Welt – und ich möchte es nicht missen, daß all dies hier möglich ist. Das macht letztlich auch den Reiz aus.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Bitte - wann?

Deutsch – schwer vermittelbar

(am Beispiel WANN)

„Er hat gewonnen, sie hat auch gewonnen!“ Nicht nur an Erfahrung, nicht im Glücksspiel – im Sport. Seltsam, überlegen Sie doch mal! Da wurde gekämpft – und dann wird der Sieg abgewertet als Glücksfall. Im Wort gewinnen verschwindet die Leistung.
   Wieso ist ein älterer Mann jünger als ein alter Mann? Die Kopfschmerztablette ist nicht dafür, sondern sollte eigentlich dagegen wirken. Es heißt Amtmann und Amtsrat – wieso ist beim zweiten ein S reingerutscht? Das ist deutsch, und das erklären Sie mal Ausländern, die sich bemühen, unsere Sprache zu lernen.
   Eine fremdsprachige Freundin, die sich wirklich bewundernswert in kurzer Zeit in unsere Sprache eingefunden hat - sie würde niemals als und wie falsch gebrauchen, wie es die meisten meiner Landsleute tun (so groß wie, größer als – ist wirklich nicht schwer) – sie stellt mir immer wieder verblüffende Fragen, und dann kann man schon mal ins Schlingern kommen. Neulich (!) sprach sie das Problem der exakten zeitlichen Zuordnung an, also wann man welchen Begriff gebraucht: gleich, bald, später, gelegentlich, demnächst, nachher, in Kürze, damals, vorhin, unlängst, jüngst, vor Kurzen, eben, dann …da bricht einem der Schweiß aus, wenn man das erklären soll. Darüber denkt man gar nicht mehr nach, das gebraucht man einfach …stellen Sie sich das mal in einer anderen Sprache vor!
   Jaja, ich weiß – die Eskimos, vierzig Wörter für Schnee. Ich habe es mal gegoogelt – es sollen tatsächlich hundert sein, aaaber: im Grunde genommen nur vier – denn es gibt dort in der weißen Gegend viele verschiedene Sprachen.
   Das ist hier nicht anders. Wenn man bedenkt, wie landschaftlich verschiedene Begriffe für ein und dasselbe bestehen. Auf das Gebiet begebe ich mich nun ganz und gar nicht, auch nicht mit nur einem Beispiel – Platt oder Dialekt …ohne MIR.
p.s.
Ich habe soeben Essen beim Metzger bestellt, es ist 8 Uhr. Die Fleischereifachverkäuferin flötet: „Bis gleich.“

Essen gibt es um 12 Uhr. Ja gut, ich weiß: Hauptsache, es schmeckt … und das tut es auch, häufig, oft, meistens, in der Regel, fast immer – nur manchmal, ab und an, dann und wann, mitunter …nicht so.

Mittwoch, 23. April 2014

Posing für alle

Weil man das so macht

(die großen Gesten der kleinen Leute)

„Gib mir fünf!“ Oh, yeah. Alle machen es, das Abklatschen, schon die Kleinsten werden von den Alten darauf getrimmt – das macht man heute so. Hand her – klatsch. Ganz dolle. Der Anlaß kann gar nicht gering genug sein, um wieder eine Runde einzuläuten. Das verbindet: „High Five“ – oh oh yeah! „Schlag ein!“ Die Seuche blüht.

   Das ist auch nicht ganz neu. Rituale gab es schon immer. Und unkaputtbare Gesten, allen voran die Telefongabel – ja, wir telefonieren dann! Abgespreizter Daumen und kleiner Finger – auch heute noch in den Castingshows die ultimative Aufforderung, doch bitte-bitte für einen anzurufen. Das Handküßchen der Mädels gibt es obendrauf, den Augenknipser der Burschen ebenso. Und vereinzelt schon ganz modern angepaßt, das symbolische Eintippen in die Hand und dann ans Ohr (das erscheint mir durchaus zeitgemäßer).

   Oder: Wir sehen uns – zwei dolchende Finger in eigene Augen und die des Gegenübers, im Guten wie im Bösen, freundlich oder feindlich gemeint, alles möglich.

   Besonders beliebt in der Sportwelt – das Beißen in die Goldmedaille, das fordern die Reporter immer, ob es der Akteur mag oder nicht, er muß einfach mitspielen – und in der Euphorie des Erfolges wird es auch nur zu gerne getan. Fremdschämen, das muß gar nicht sein – die eigene Verlegenheit der Genötigten reicht schon. Überhaupt suchen die Kameras die lohnenden Schnappschüsse. Gerade der Fußball bietet mit den Rasen-Knie-Rutschern, dem Zickzack-Lauf mit den ausgestreckten Segelarmen, den eigenwilligen Tänzen um die Eckfahne, den stehenden Posen und den jubelnden Grimassen eine Wundertüte aus schier unerschöpflichen Pfründen. Das schaut nicht unbedingt spontan aus, das wirkt eher wie Vorbereitung, Probe und Kalkül. Arschwackler, Trikotschwenkerei und vieles mehr, der blödesten Gestik ist keine Grenze gesetzt. Daumen hoch, klar-doch, das ist doch wohl das Mindeste! Wer bin ich denn, wenn nicht ich!?

   Und in der Welt des Films – und gerade der unüberschaubaren Flut saublödester US-Serien, sehe ich es unablässig: Sie beginnen alle mit dem gleich dämlichen Vorspann, daß die Hauptakteure von der Seite oder unten in Zeitlupe cool zum Objektiv blicken, mit starrem Blick um die Gunst der Quotenbereiter buhlen – das macht man so heute, es besteht gar keine Müdigkeit oder gar Überdruß, das noch und nöcher weiterzutun. Alle machen willfährig mit – wir in Deutschland stehen da nicht nach, undenkbar. Und erst die Posen auf den roten Teppichen – die Damenwelt bietet eine Parade der schrecklichsten Selbstverliebtheit – dusseliges Mienenspiel törichter Blicke (fast hätte ich MINE geschrieben – für mich naheliegend – zum „Hochgehen“ finde ich es, immer die gleichen Posen, Bein seitlich ausgestellt, Arm eingestützt, Kopfhaltung schräg geneigt – Schokoladenseite (braun wie Kacke). Aber das machen doch alle, weil man das so macht?!

   Aus den gelobten United States kommt es, und mit Jubel-Hurra wird das alles gutgeheißen, Kappe auf den Dez, je schräger und verkehrter, desto besser – und niemals normal gehen, nie und nimmer – Cool ist der schlurfende Gang, Beine träge nachziehen, besonders bei den schnellsten Sprintern macht sich das herrlich, aber auch bei einem lässigen Präsidenten – das hat was – cool, man! Hauptsache entspannt wirken, in der aufgesetzten schlaffen Pose, das ist es – das macht die Show aus. Bein Männern baumeln die Arme relaxt, bei Frauen wird zumindest einer angewinkelt, wie mit Handtasche früher, nur heute ohne – das ist chic, das schlaffe Patschehändchen (immer wieder ein Blickfang für mich, ich komme davon einfach nicht los). Und sie strahlen es alle aus: wer bin ich denn – wenn ich nicht ich bin. Jeder kann alle sein, für auch nur Minuten – der WHO im Wer-ist-wer, oder gut neudeutsch: der WER im Who is who.

   In der Rockmusik die Teufelshörner, die Frittengabel (Zeige- und kleiner Finger hochgespreizt) – das ist es, Alter! Das eint uns – wir sind eine Gemeinschaft. Wir machen alle mit, bis morgen früh und trallala (Karneval möchte ich mir hier und jetzt ersparen). Wir sind alle wir, yep.

      Ein anderes Mal befasse ich mich mit den ganzen Sprüchen, was man so nachplappert, weil es so üblich ist (Sie wissen schon: Trinksprüche von KOPP IN DEN NACKEN und SO JUNG KOMMEN WIR NICHT MEHR …all das, was so schön gleichmacht und verbindet) – und wir hier unten sagen anerkennend von denen da oben: „Der macht alles mit, der ist einer von uns!“ Und der Chef, der Großkotz, kann sich die Hände reiben – er hat dem Fußvolk verschwörerisch einträufelnd versichert, ganz normal geblieben zu sein. Sie glauben es nur zu gerne. Herrlich, einfach nur schön zu beobachten. Das Wir-Geschmier. Pakt und Bündnis für die, die es glauben.

   Pardon, ich kann nicht mehr. Ich muß nun schließen – mir ist schlecht von all den Bildern vor Augen, ich muß kotzen – gaaaanz cool, Leute!

Freitag, 18. April 2014

Fachsprache

Wer sagt das denn?

(die besonderen Kniffe im Alltag)
Dies hier ist nicht umfangreich recherchiert – aber für einen kleinen Blog soll es erst mal ausreichen. Ich fuhr dieser Tage runter ins Tal zum großen Oster-Lebensmitteleinkauf, da bewegte sich Orange am Straßenrand. Ich wollte gerade Gas geben, dachte „och, sind doch bloß Holländer“, da merke ich, es sind Straßenarbeiter – na, für die bremse ich doch gerne.

   Fähnchen, Blinklämpchen und dann aber das Schild Holzfällung. Hm, denke ich, und der olle Hochzieher in mir meldet sich, es werden doch Bäume gefällt – und dann erst (Vorsicht, Gag:) „fällt“ Holz an. Obwohl, der Beruf heißt ja Holzfäller (uralter Witz hierzu siehe unten). Aber, da bin ich jetzt mal vorsichtig: Das könnte ja Fachsprache sein …

   Wir denken dran: der Germanist sagt Rechtssprechung, die Jurisprudenz nimmt aber das eine S raus und begnügt sich mit Rechtsprechung (die wollen wohl Zeit sparen, meine ganz besonderen Spezis, die Juristen). Gewerkschaftler nennen sich Gewerkschafter. Kommen auch ohne Dehnung aus. Na, meinetwegen, wie sie wollen.

   Der Elektriker sagt nicht Glühbirne – der nennt unsere Birne Lampe. Bei der Pflege von Menschen heißt es nicht füttern, sondern Essen anreichen oder so, die Frisörin mag Friseuse gar nicht, so wie auch der Schuhmacher zumeist den Schuster nicht akzeptiert etc. pp.

   Überall die Eigenheiten. Ich schrieb vor einiger Zeit schon von dem großen Schriftsteller Martin Walser, der damals bei der großen „Reform“ unserer RECHTschreibung (Änderung wohl, Verbesserung erkenne ich wirklich kaum)– er würde niemals rauh ohne H schreiben. Ich habe mich sofort nach der Ruhestandsversetzung entschlossen, muß nie und nimmer mit zwei S zu schreiben. Denn nun sagt mir keine oberste Dienstbehörde mehr, wie ich als Verwaltungsbeamter im gelobten Rheinland-Pfalz gefälligst schreiben muß … ich bin nur noch PRIVAT (Herr meiner Zeit / nie mehr fremdbestimmt, unbezahlbar!). Wie schön, in Freiheit zu leben.

   Ach so, zum Thema Holländer runde ich noch ab – ich liebe Amsterdam! Wunderschön, wäre es nur nicht in den Niederlanden. Na gut, alles geht halt doch nicht. ;-)
Mit giftzwergigem Ostergruß - Wolfgang „von Nauort“
Ach ja, noch der versprochene (uralte) Witz:

Kommt ein kleiner, unscheinbarer Mann und bewirbt sich im Forstbetrieb als Holzfäller. Der alte Oberförster will ein Gutmensch sein und den kleinen schwächlich ausschauenden Kerl nicht verletzen, bietet ihm zur Probearbeit einen mitteldicken Baum an, den solle er mal fällen, er käme später wieder…dreht um und will gehen, da hört er nach rasendem Gehacke „Fertig!“. Er ist völlig von den Socken, bringt den Wicht zu einer dicken Fichte – und wiederum: kaum hat er sich umgedreht, ist das Männlein fertig. „Sagen Sie mal, wo haben Sie das denn gelernt …das ist ja unglaublich!“ Der Kleine schwingt die Axt auf die Schulter und sagt: „Ich komme doch aus der Wüste.“ „Was, fragt der Holzfäller-Kommandeur, aus der Wüste??? Dort gibt es doch gar keine Bäume!“ „Tja“, entgegnet der Kleene zackig -„JETZT NICHT MEHR!!!“ 

Samstag, 12. April 2014

Deutsch-Sprech II


Deutsch-Sprech II

Ich habe mich mal umgehört …

( ein optimierter 2014er Do-it-yourself-Kurs)

 Für no cash biete ich here and now  einen Schnellkurs für das life today  an, damit nichts wrong  läuft – understand? Nehmen Sie sich am weekend ein wenig time – Sie können sich in the meantime fast upgraden, you know? Und es muß nicht auf - ja! -international English angepaßt sein, auch in purer Heimatsprech ist es möglich, im today mitzuhalten. Ganz easy, fügen Sie folgende Floskeln und Phrasen in den next smalltalk ein:
- Wie geil ist das denn?

- Wonach sieht es denn aus?

- Das macht voll Sinn!

- Ja! (nach kurzem Zögern den Satz fortsetzen)

- Alter …(als Anrede, egal ob Männlein oder Weiblein!)

- Boah ey (könnte bereits veraltet klingen, scheint aber noch zulässig)

- ……okaaaay (wenn Sie interessiertes Zuhören playen- voll crazy, right?)
  Wenn Sie es schaffen, eine dieser Formulierungen in einem talk von one minute unterzubringen (sofern es Ihnen nicht ohnehin by the way unterläuft, dann brauchen Sie daran nicht zu worken) - dann sind Sie schon spitzenmäßig im Sprachtechnischenangekommen, well. Es sind erlesene Sprüche, ohne die es heute einfach nicht mehr geht, really.
   Damit verfügen Sie über einen soliden ground, auf dem sich beliebig fortune gründet – basicly. 

Congratulations! Sie sind on the top!  Und never: Nur nicht loosen!!!

…das geht gaaar nicht!