Montag, 22. Juni 2015

Neger, Zigeuner und so

Das Sterben der Wörter

(…und immer wieder NEWS)

Von mir schon oft zitiert – Martin Walser: „Ich würde niemals rauh ohne H schreiben.“ Das geht mir runter wie Öl, nach wie vor. Wieso sollte man auch alles von einer im Grunde genommen fragwürdigen, unmaßgeblichen Stelle so deppert nachäffen – vielleicht auch noch „Schu“ oder „ro“ schreiben…oder gar „Stro“? Na bitte. Letztlich fürs KLO.
   Aber seit einiger Zeit (genauer betrachtet, schon immer) verschwinden Wörter, werden auf einmal geächtet – und dann verändert und sogar ausgemerzt. Aber seit Aufkommen dieser Pest mit den zumeist völlig überflüssigen Anglizismen ist es ganz schlimm geworden. (Ich lasse mal an dieser Stelle die Auswirkungen des Gender-Wahns beiseite, also „Studierende“ für Studenten und Studentinnen oder Extreme wie beispielsweise „Fachleutin“ oder mein amüsantestes Fundstück „MitgliederINNEN“ – diese schreckliche Lächerlichkeit steht für sich.)
   Einen ganz kleinen Schritt zurück: „Frisörin“ sollte es auf einmal heißen, Friseurin war unschicklich, angeblich anrüchig (nicht erst durch den Malle-Sänger, der sie zu zehnt nackend grölt – also die Mädels sind nackert, er nimmt nicht mal die Perücke ab). Schuster sagt man auch nicht mehr, es soll „Schuhmacher“ heißen, der Schuster stirbt als Handwerk zugleich mit dem Wort aus. Auch irgendwie linientreu. Das kann der „Coiffeurin“ wohl kaum passieren: zumal es Coiffeuse heißt – aha!
   Aber ich will ja zu den Brennpunkten: Ich gehöre zu der Trauergemeinde, die dem Dahinscheiden altvertrauter WORTE nachweint, nämlich Begriffen wie Neger, Zigeuner, Fräulein, Eskimo, Weib, Liliputaner und noch so viele andere mehr. Ich hatte sie stets unbelastet gebraucht – und das werde ich auch weiter tun. IN & OUT – hin oder her (p. c.? FÜRS ÄRSCHLE!!!).
   R.I.P. – dahingemeuchelt durch „political correctness“ von „Gutmenschen“. Ich werde Euch, vertraute Wörter, mit ins Grab nehmen (na gut, genauer: in die Urne und ab ins Meer) – aber noch leben wir ja! Wir halten aus, mein Deutsch und ich.
   Ich schaue noch mal genauer hin. Der Neger (Negrider) – nicht mit dem amerikanischen herabwürdigenden NIGGER zu verwechseln (obwohl viele jüngere Zugehörige sich selber so bezeichnen, eine stolze Protesthaltung) – mit „Schwarzer“ könnte ich ja noch leben, Dunkelhäutiger, aber bitte schön, wenn der Mensch nicht nigerianisch-schwarz sondern nur karibisch-braun ist? Und komme mir bitte niemand mit „Farbiger“ – also Regenbogenkinder sind was ganz anderes!
   Zigeuner. Das wurde von meiner Elterngeneration herabwürdigend betont, ja, so war das damals. Aber seit ich weiß, daß sich „Sinti und Roma“ streng voneinander abgrenzen, sich eigentlich so gar nicht mögen – und dennoch geistesvernagelt von UNS in einen Topf geworfen werden, also in eine neue Schublade gesteckt, ausgegrenzt quasi – eine vorwerfbare Haltung…und jetzt mit dem Kalauer kommen, daß man ja noch nicht ins Theater geht um den „Sinti-Baron“ anzuschauen und anschließend im Restaurant das „Roma-Schnitzel“ zu vertilgen!
   Pauschales Abstrafen eines Wortes sollte nicht sein, es kommt immer darauf an, wer es sagt und vor allem: WIE es gemeint ist. Der Ton macht die Musik. „Mach die Negermusik aus!“ hieß es in meiner Jugendzeit in manchen Haushalten. Bei uns daheim gottlob nicht.
   Im üblichen vorauseilenden Gehorsam durchforsten Gutmenschinnen nun die Märchen nach solchen Übel-Wörtern. Der Mohr, Auweia! Ohne Worte (da fällt mir jetzt der herabwürdigende Negerkuß ein, der mein Leben versüßte! Was war ich doch zeit meines Lebens ein sprachlicher Unhold).
   Irgendwelche Schwachmaten bringen Vorurteile auf – und das breite MAN folgt gehorsam. Ich weiß schon, warum ich Herden-untauglich bin.

ZUGABE
Ist doch nett, oder?
Also bei anderen Sprachen fehlt mir der konkrete Einblick, ich bin aber sicher, daß dort ein positives Wort nicht durch Gebrauch umgemodelt wird zu einer Art Unwort. So ist es aber bei uns mit dem reizenden Wörtchen NETT – „die kleine Schwester von Scheiße“, wie ich mal gehört habe. Sonderbar. Das kommt mir so richtig DEUTSCH vor, das schaffen andere gar nicht. Und das halte ich dann auch gar nicht für nett.

Und die NEWS? „Fuck the Anglizismen! Yo, Alder!“

Donnerstag, 28. Mai 2015

Kikeriki ...

Cock-a-doddle-do
(so war das vor 55 Jahren)

Ungefähr so lange ist es her, der erste Schritt für mich in eine Fremdsprache, Lesson One, die erste Lektion:
Hello, Mister Pig. Is it Mr. Pig? Yes, it is Mr. Pig.
Aha, wir sehen ein Schwein im Frack und mit Zylinder und fragen uns, ob er es wirklich ist. Und zack, dort kommt schon die Braut:
Hello Mistress Pig. Is it Mrs. Pig? Yes, it is Mrs. Pig. Weißes Kleid, Schleier – alles, wie es sich gehört.
Alles klar, die Schweinerei ist komplett zur Hochzeit.
Wir Pänz hinterfragten das auch nicht lange, wurden mit stimmhaftem S gebeutelt, nie war es gut genug. Wieso eigentlich wurde erst gegrüßt, dann hinterfragt und bejaht, nein, das war kein Problem – das kam erst noch:
By the farm is a cock. Cock-a-doodle-do!!!
Da hörte sich doch alles auf – der Hahn auf dem Hof schrie nicht Kikeriki??? Nein, in England rief er: Cock-a-doodle-do. Und das ist eingebrannt hängengeblieben – diese sonderbare Vokabel habe ich nie vergessen.
Und jetzt hier, auf der Insel, der isle, Pardon: isla rufen nebenan die Hähne – und ich antworte mit Cock-a-doodle-do. Aber ich bin sicher,  hier wird etwas ganz anderes herausposaunt, oder?


 ( NOVA – BITTE ÜBERNEHMEN! )


Nachtrag 30.5.
Danke, liebe Nova, für die freundlichen Ergänzungen
NOVA (klick)

Sonntag, 10. Mai 2015

…und schütze uns vor dem Gelaber

Das sagt man so (was man so sagt)

(Nerven und genervt werden)

Beginnen will ich mal mit einem Beispiel, das heutige Hinhören betreffend. Vor Jahren war ich in einem Möbelhaus (nein, nicht DAS Möbelhaus, da war ich erst vorgestern) – ohne von dem Schatten eines Verkäufers behelligt zu sein war ich in dem Bereich, dem mein Interesse galt, da hörte ich immer noch Elvis, er begleitete mich mit „Hound Dog“, und zwar seit Betreten des Hauses, dieses Gebäudekomplexes. Ich mag den Titel, aber nun, beim dreizehnten Erklingen in einer Endlosschleife, ging er mir auf den Zeiger. Beim jubiläumswürdigen gefühlten fünfundzwanzigsten Hinfetzen des Titels über die Hausanlage gab ich entnervt auf, ging aber noch mal an den Info-Schalter im Eingangsbereich, und wies auf die festgefahrene Beschallung hin. Niemandem war es aufgefallen … wenn die verstecke Kamera am Werk war, so wollte ich zielgerecht rüberkommen und verließ possenhaft schimpfend das Geschäft. Keiner hielt mich zurück.
   Was ich damit ausdrücken will ist: es wird überhaupt nicht mehr wirklich hingehört! Und nun bin ich dort, wo ich hinwollte – das alltägliche Geschwafel, die mit Sicherheit zu erwartenden Phrasen und Floskeln. Der erste Mensch, der mir damit auf den Senkel ging, war natürlich mein Vater. Je nach Situation oder Örtlichkeit, nach Zwischenziel in einem Gespräch, nach Fallenlassen eines Stichwortes, es war wie ein Münzeinwurf, es kam störungsfrei seine Worthülse, das hierfür in ihm gespeichert lauernde „Bonmot“. Stöhn. Nun gut, auf Knopfdruck habe ich auch so meine Kalauer bereit. Wer nicht. Nun wird es einen Zacken schlimmer.
   Mir sind einfach Gespräche zuwider, in denen dem Pingpong entsprechend sich das Gelaber dahinschaukelt (ich werde den Teufel tun, hier Beispiele anzuführen – das auch noch zu schreiben, also bitte…). „Small Talk“ ist mir zuwider, das Labern des Geschwafels willen, igitt. Und dann die Ami-verseuchten Begrüßungsrituale, junge Leute, natürlich – ein Brechmittel, dieser Austausch von Gesten und völlig hohlen Phrasen. Fremdschämen in höchster Vollendung schüttelt mich durch.
   Natürlich ist es nicht jedem Menschen gegeben, ein Sprachkünstler zu sein, zugestanden, aber sich über eine gewisse Gehirn-Diarrhö zu erheben müßte zumutbar sein. Sogar von Akademikern sollte man es erwarten dürfen.
   Da lohnt es eher, bei den Gemeinplätzen mal näher hinzuhören. Da tobt sich jeder aus, das machen wir alle, das merken wir schon gar nicht mehr. Bei jedem einzelnen ist da die Toleranzschwelle anders – bei mir ist sie ganz nah:
Die Seele baumeln lassen (gähn)
Den Traum leben (nach hundertmal ein ALTtraum)
Ehrlich gesagt (ach so – und sonst?)
Auf gut Deutsch (danke, wenigstens das)
Das geht gaaar nicht (sagt sogar die olle Kanzlerin, nur mit zwei O)
So sicher wie das Amen in der Kirche (ist das noch so?)
WIE GEIL IST DAS DENN??? (für mich der ultimative Brüller des Grauens)
Na, eine Zugabe mache ich noch:
„Hier auf der Insel gehen die Uhren ein wenig anders.“ (Entschuldigung Mädels, ist aber so … ja gut, eine Stunde hinter der RICHTIGEN Zeit – hahaha).
   Es gibt Sätze, die jede® in der Warteschleife hat. Wir sind alle aktive Schwätzer und duldsame Zuhörer, mehr oder weniger. Aber manchmal, da reicht es dann einfach – und nun wiederhole ich mich bewußt zu anderen Ausführungen, weil es mich unendlich nervt: Die ewigen JA-Sager, die Okaaay-Zustimmer, die gehen mir derzeit penetrant auf den Senkel. Echt: Überall, wirklich, ü-ber-all! Es ist eine Seuche, dieser Virus des Laberns von Marotten. Ich soll da nicht hinhören? Ich kann das nicht, dieses Überhören,  das mag ich auch nicht: Lieber leide ich.
   Jede® hat sein Quantum Formulierungen, mit dem er seinen Sabbel-Brei garniert; geschenkt, niemand ist wahrhaft frei davon. Es ist vor allem modebedingt und steckt zudem auch noch an, unterschwellig. Es kommt aber darauf an, wieviel man bewußt zuläßt. Und das ist die Krux: Kaum einer bemerkt es selber (so wie der Schweizer sein Anhängsel „oddrrr?“ nicht mehr verspürt oder der Siegerländer sein „Woll?“).
   Schlimm genug, daß wir uns vor dem Schwachsinn der Werbung auch witzelnd nicht retten können, vor dem Wischi-Waschi-Geseier von Hinz & Kunz sollten wir uns wenigstens in Acht nehmen! Also mich kotzt das alles an – und wenn ich eine Chance habe, rechtzeitig zu entkommen – bin ich auch schon weg.
   Ganz kurz: Schützen wir uns selber vor den ausgelutschten, abgedroschenen Plattitüden. Ein bißchen bewußter reden, bitte.
   Ach, hol’s der Teufel – hat ja doch keinen Sinn.

HAT …nicht „macht“ – hat, HAT, HAAAT……

Sonntag, 19. April 2015

Selbsterkenntnis durch einen Liedermacher

Sozialkritik

(Theorie und Praxis an einem kleinen Beispiel)

Der einzigartige und ewig junge Liedermacher Reinhard M. erfreut sich in Deutschland jahrzehntelanger Verehrung. Zu recht. Auch ich huldige ihm. Aber wie wir Deutsche nun mal sind, heben wir Idole auf hohe Podeste und pinkeln daran. Darin sind wir klasse – dazu muß man gar kein Giftzwerg sein.
   Im Rahmen einer seiner Tourneen sah ich ihn in K., er wurde von einem ortskundigen Begleiter durch die Altstadt geführt. Auf einem der Plätze sang ein talentierter Musikus zur leicht verstärkten Gitarre. R.M. schaute kurz an seinem Begleiter vorbei auf den Straßenmusikanten, beide gingen aber ohne Eile weiter. Hach, dachte ich, wohl kein Kleingeld dabei, der Herr Plattenmillionär. Ich war gereizt, dachte aber, halt, kann ja mal passieren. Dann ging er in eine Drogerie, kam mit einem Tütchen heraus. Also doch …
   Es wurmte mich – so fern seinen Anfängen, kein Mitempfinden für den Außenseiter – was er doch lauthals Platte für Platte mit der ihm eigenen Gefühligkeit inbrünstig intoniert…?
   Ich hatte bereits für das Konzert die stattliche Summe entrichtet. Wenn ich es genau bedenke, der Eintritt in die größte Halle der Großstadt kostete soviel wie bei einer Band mit aufwändiger Bühnenausstattung. Er steht allein am Mikrofon, seit Jahr und Tag nur mit seiner Gitarre vor einem Vorhang. Es wurde mir immer sonderbarer zumute. Ich hatte schon vielköpfige Bands mit internationalem Ruf für den halben Eintrittspreis miterlebt. Wie kann denn sowas sein?
   Natürlich ist er immer großartig. Ich kaufe alle seine Platten, seit vielen Jahren sind es CDs – und alle 2 Jahre die Doppelausgabe der letzten Tournee, live.
   Ich muß an Salvatore Adamo denken, das war der mit den Liebesschnulzen (Träne auf Reise schicken und so) – der sagte damals, im Zenit seines Erfolges in einem Interview auf die Frage, warum er keine Protestlieder schreibe: „Ich käme mir sonderbar vor, mit einem Rolls Royce vorzufahren und den Leuten darüber das Leid zu klagen, wie schlecht die Welt ist.“ (Er spielte auf John Lennon an). Wolfgang Niedecken sagte, er sei es leid, immerzu seinen Mercedes rechtfertigen zu müssen. Mir fallen noch viele angebliche Zitate ein, weil es mich unablässig interessiert (und nicht nur der Autos wegen).
   Ich stutze über mich selbst. Habe ich einen Makel gesucht, ha, der ist auch nicht besser! Habe ich es genossen, für mich selbst eine verehrte Person zu besudeln, so richtig  den Deutschen raushängen zu lassen?
   Ich weiß nicht. Es war nur ein kleiner Moment, ob Augenblicksversagen eines meiner Idole oder doch meine tiefe Erkenntnis zu einer großen Lebenslüge. Keiner ist vollkommen, niemand macht alles richtig. Und es ist schlimm, auf Schritt und Tritt von irgendwelchen Schreiberlingen beobachtet zu werden…

   Aber es ist mir in Erinnerung geblieben. Und es hat eine prägende Wirkung, denn immer, wenn ich die neueste Scheibe kaufe, denke ich daran. Alle zwei Jahre kaufe ich die Aufzeichnung eines Konzertes der letzten Tournee. Ich kaufe keine Karte mehr, nie mehr – aber ich lasse mir die tollen kritischen Songs nicht kaputtmachen – auch von ihm selber nicht.

Mittwoch, 15. April 2015

SELBSTERKENNTNIS

Selbsterkenntnis

(eine vorläufige Bestandsaufnahme, wieder mal)

Früher sagten wir oft: „Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.“ Was würde ich es mir wünschen, wenn so manche Zeitgenossen das heute mal wieder beherzigten. Aber – vorangehen ist ein Anfang.

ich war immer klein
Anfangs war das ja auch verständlich, aber dann, in der Schule, zeichnete es sich ab, daß ich zu den beiden gehörte, die von der Lehrerin an der Hand genommen wurden (bei der Einschulung, versteht sich). Nach hinten, im Gänsemarsch, wurden die Jungs immer länger – sogar die Schulbänke waren entsprechend gestaltet. Ich mußte immer ganz vorne sitzen. Oma ließ mich im Bett Streckübungen vollziehen, sie glaubte daran. Letztlich, ausgewachsen, wurden es 1,63 Meter. Als Inspektoren-Anwärter füllte ich mir selber meinen Personalausweis mit 1,65 aus, kühn, denn ich war in Wirklichkeit nur 1,61 Meter …lang. Als ich vor Jahren ins Krankenhaus mußte, hieß es, ich sei 1,59 Meter – es hätte fast eine körperliche Auseinandersetzung gegeben. Wir einigten uns auf 1,60 Meter. Es führte zur allgemeinen Belustigung, daß ich aufschnitt und trotzig behauptete, ich sei schon mal 1,67 Meter gewesen – es sei aber schon lange, sehr lange her.

ich bin jetzt dick
Als Jugendlicher betrieb ich Ausdauersport, ich wog 55 Kilogramm. Später waren es dann Anfang 60 (man entwickelt sich – wenn nicht in die Höhe, dann …nun ja, irgendwie anders). Mein derzeitiges Gewicht offenbare ich nicht, es ist zuviel, zugegeben Ich fröne der entmutigten Offenbarung: „Ich kann essen, was ich will – ich nehme nicht ab.“ Aus gesundheitlichen Gründen (das ist jetzt kein Witz!) hatte ich im Berufsleben den Leistungssport aufgegeben – ich war zum Ausgleichssportler verkommen, jahrzehntelang. Wenn ich mir vorstelle, diese tausenden Stunden radeln, schwimmen und wetzen – was hätte ich in der Zeit alles so schön … essen können. Naja, das ist vertan. Die Zeit ist bekanntlich unwiederbringlich.

ich bin kahlköpfig
Nein, keiner dieser kahlgeschorenen Schwachköpfe, ob politisch oder modisch geleitet – es war eine natürliche Lichtung des krausen Schopfes. Ein gutes Dutzend Jahre trug ich im Anschluß an die Militärzeit (18 Monate Ewigkeit) einen Fiffi – also alle 2 Jahre einen neuen. Ich drehte mich gemessen um, damit die Frisur mitkam. Frauen berieten mich, das zu lassen (Haarteil auf der Birne, nicht die Drehung), und ich sah ja mit Genugtuung die Typen um mich herum an ihrer verhängnisvollen Aufholjagd verzagen.

ich verfüge über eine ganz eigene Stimme
Im Berufsleben hieß es manchmal am Telefon: „Herr oder Frau Becher?“ Mitunter war mir danach zu antworten: „Nein, Fräulein bitte!“ Und dann hing ich einen herben Lacher an. Erledigt. Verstand mein Gegenüber Spaß, dann führte ich aus: „Sähen Sie mich, würden Sie verstehen, warum ich nicht wie John Wayne klinge.“

ich bin giftig
Ja.
 Na, warum wohl?

Selbstbewußtsein? In einem meiner ersten Bücher (ich war noch jung, Gott, war ich jung) beschrieb ich mich als den Prototypen des neuen deutschen Mannes: Klein, flink, wendig, handlich und abwaschbar.

Samstag, 11. April 2015

Deutsch – aber mal so richtig

DEUTSCH – 

richtig (schrecklich) und mehr

Wir in deutschen Landen leben mit einer lebendigen Sprache. Die Sprache lebt weiter, auch wenn wir sterben. Ich finde, der Tod kann auch eine Gnade sein.
   Die Deutschen sind kreativ – sie fördern schöpferisch in ergebener Verehrung der Anglizismen das Neue zutage, das man nicht zurückübersetzen sollte: Handy, Slip, Public Viewing und viele viele Begriffe mehr – es wäre fatal, denn diese Wörter gibt es im englischsprachigen Raume sehr wohl – sie bedeuten nur etwas anderes.
   Lassen wir das. Es gibt genug Wörter, die exakt übernommen werden und deutsche Begriffe nicht unbedingt ergänzen – oft verdrängen sie auch nur (ganz „easy“, sozusagen … sorry). Von „Denglisch“ ist die Rede (dieses Wort nenne ich mal eine Bereicherung!). Ich schließe modern mit: „Wenn schon crazy, dann aber mit Power! Voll krass korrekt, Mann!“ Auch in reinstem Deutsch sind erbärmliche Satzgebilde möglich.
Abscheuliche Mehrzahlen
Stäube, Wägen, Bedarfe, Kugelläger, Zuwächse (ich versuche, ohne diese durchaus richtigen Wörter auszukommen – dies gelingt mir, die brauche ich nicht). In den Nachrichten zu hören bereiten sie mir Schmerzen im Ohr wie moderne Frauen, die nur noch meinen, schnarren zu müssen, um sich zu behaupten. Für mich durchaus eine Form von leichter Körperverletzung.
Richtig (verdreht)
Es muß mir entgangen sein, wie es dazu gekommen ist, daß seit einiger Zeit (durchaus logisch!) verdreht wird.  Es fiel mir bei Autorentreffen vor Jahren bereits auf, wo es hieß, die oder der sei „angefragt“ worden (eine Anfrage, schon klar – man fragt an). Das zog schon ganz leicht im Ohr – aber heute ist es sogar üblich zu sagen und auch zu schreiben: Er anführt die Partei. Übel wird es mir da, wenn er nicht nur die Partei anführt – ich anerkenne diese Forderung nicht (noch übler) - das erkenne ich nicht an. Ich anklage sowas (zack, nun übergebe ich doch, und zwar mich).
   Ich fange mich wieder, ich habe ja weitgehend vieles hinter mir – bin auf der Zielgeraden des Lebens, lasse Altersmilde walten. Die sogenannte letztgültige Reform (also Reform der Reform der Reform) habe ich teilweise sogar für meinen persönlichen Gebrauch mittragen können (bis auf muss – das muß ich nicht mitmachen, das ist mir zu viel Umstellung –muß ich ja auch nicht, außer bei der Großschreibung MUSS, denn MUß schaut verschroben aus und mutet wie ein unverständliches MUB an (anmutet vielleicht? Denn ANMUTIG gibt es ja, übrigens eines unserer schönsten Worte). Ich erinnere mich, daß meine Oma bis zuletzt hs statt ß schrieb. Jetzt verstehe ich das gut … ach, Oma (und nun hat die Zeit aus mir einen Opa h.c. gemacht).
   Aber weiterhin werde ich mich über die sogenannten Fachleute aufregen – was sich da so geleistet wird, ist mitunter nur noch erschreckend. Gerade die neue, junge Generation, die, wie es mir scheint, scheinbar von anscheinend  nicht mehr zu unterscheiden vermag, wo man mit Duden-Segen das Gleiche und dasselbe zusammenwirft,  die habe ich auf dem Kicker. 
   Ein paar Knaller der letzten Zeit:
„Über 8000 Soldaten hätten sie umzingelt.“  Also – wer nun wen? Ist das eine gute oder weniger gute Nachricht? Aktiv oder Passiv:
   - sie haben 8000 umzingelt (eher gut)
   - sie werden von 8000 umzingelt (eher nicht so gut).
„Die sexuellen Mißhandlungen von Patienten nehmen stetig zu.“ (Ich habe mir erlaubt, Misshandlungen meinem Text anzupassen, Pardon). Zurück zur Aussage: Wer mißhandelt hier wen? Zum Erstaunen meinerseits ergab der Text, daß (ja, ß) die Patienten die Übeltäter sind, sie waren gemeint – hätten Sie es auch erst anders gedeutet? Ich nahm an, die Patienten seien die Opfer, nix da, sie sind die Täter! Der Jungjournalist ist für mich auch einer, mutmaßlich.
   Die unvermeidliche Gerichtssprecherin aus einem einschlägig berüchtigten süddeutschen Bundesland (ich glaube bis heute nicht, daß es eine Frau ist – aber das ist ein anderes Thema); diese Person sagt in die Kameras: „Wenn er die Auflage bezahlt, gilt er nicht als vorbestraft!“ 
   Also ich finde, er bezahlt die Geldbuße – die Auflage lautet, die Geldbuße zu bezahlen – nicht die Auflage wird bezahlt.
   Woanders ist von der „überwiegenden Mehrheit“ die Rede -  wie sieht es denn mit der überwiegenden Minderheit aus? Nicht weit von „Ohne Fun kein Spaß!“ Ach so, ja klar – es ist eine dieser albernen Verdoppelungen (weil ja immer die Spitze herausgekitzelt wird), wie einzigste, Super-Gau und so ein Blödsinn.
   Igitt. Hier reden Journalisten (!), schreiben auch …und nicht „nur“ ein Mensch mit schrift- und sprachfernem Beruf! In den Sport-Berichten scheint das wunderschöne Wort VERMUTLICH völlig ausgestorben – immerzu wird vermeintlich gebraucht, auf Teufel-komm-raus. Hier noch mal der Kalauer, es ist einer meiner Hammer-Lieblingssätze: „Und wieder haben sich wie erwartet die vermeintlichen Favoriten durchgesetzt!“ Einmalig.

   Das geht mir so gnadenlos auf die Eier (politisch korrekt bei einer „Herrin“, also Frau: auf die Eierstöcke …meine Göttin). So, liebe Leserinnen und Leser, geduldete Verbrecherinnen und Verbrecher an der deutschen Schrift/Sprache: Hoffentlich werden wir nie solche Idiotinnen und Idioten. Dann lieber ratiopharm-Zwilling werden („Gutes Deutsch: Gute Besserung“), Saitenbacher’s Müsli wider penetranter Werbung vertilgen, von Calmund’s Jungs den vermeintlich billigsten Flug aufs Auge drücken lassen oder gar mit dem Herrn Ex-Bischof von Limburg „shoppen gehen“. Danke.

Mittwoch, 1. April 2015

DAS DARF DOCH NICHT WAHR SEIN

Albtraum-Schlagzeilen

(C-Promis mit höchstvergnüglichem Unterhaltungsfaktor)

Walter Freiwald: Wird er nun doch Bundespräsident?
„Wenn mich Deutschland ruft, bin ich da!“

Inka Bause und Schäfer Heinrich: Blitz-Verlobung?
„Ich darf noch nicht darüber reden!“ so der bekannte Schäfer

Menderes Bagci: Übernimmt er DSDS von Bohlen?
„Für einen solchen Job braucht es Erfahrung – und die habe ich!“

Beate und Ingo: Traumhochzeit auf Schloß Neuschwanstein?
„Die Gage stimmt noch nicht so wirklich!“ sagen beide

Konny Reimann zurück in HH: Besteht er auf Hartz 4?
„Die Werbung und meine Produkte sind Privatsache!“

Die Geissens: Endlich der Aufstieg – das utopische Ziel erreicht?
„Die C-Kategorie ist rechtschaffen erarbeitet und verdient!“

Kann Ronald Schill als erster Promi Newtopia vor dem Aus retten?
„Erfahrung aus Politik und Favela – mehr Eignung geht wohl nicht!“

Bettina Wulff: Startet sie im Dschungelcamp so richtig durch?
„Ach Gott, wenn Sie wüßten, was ich schon alles gemacht habe!“

Sponsert Seitenbacher den verarmten Lafer?
„Wenn er alle 3 Sekunden unser Müsli nennt – es ist alles denkbar!“

Micaela Schäfer: Für Geld tut sie einfach alles!
„Wenn es sein müßte, würde ich mich sogar anziehen!“


Glööckler und Udo Walz: Geht es nur um die Frisur?
Wir sind wie Brüder – die Herzenswärme verbindet uns alle vier!“

Bischof Tebartz-van Elst: Wird er Bischof von Dubai?
„Ich hätte noch so viele Ideen für Glanz und Gloria – Hallelujah!“

Tatjana Gsell oder Kader Loth: Wer siegt bei der Wahl zur Miss Galaxis?
„Schönheit ist nicht nur Glückssache!“ Beide, unisono

Jürgen Drews und Jens Büchner (Modern Walking) vor Weltkarriere?

„Dieter liefert uns die Hits – da sind wir völlig zuversichtlich!“

Samstag, 14. März 2015

Tages-Talk

Diskutieren/Disputieren - Labern

( Notizen aus denkWÜRDIGES, 1. Teil)

Unseren täglichen Talk gib uns heute
Das fällt mir stets auf: Auch wenn man sich noch so bemüht, das Gegenüber* ausreden zu lassen, so wird eigentlich nur dem Anschein nach zugehört – dem ist aber, genauer betrachtet, absolut nicht so. Alle hören heute nur scheinbar zu! Ob da etwas verstanden wird – und ob man das überhaupt will, ist eine ganz andere Frage, es wird vielmehr der eigene Wiedereinsatz vorbereitet – Rechtbehalten um jeden Preis, sich nie und von niemandem den Schneid abkaufen lassen. „So geht TALKEN heute!“
Das akademische Viertel kennen wir, das akademische Gelaber sollten wir kennen: Faustregel – lieber zwei Stunden lamentieren als 20 Minuten anpacken! Arbeiten – um Himmels willen, das will zuvor ausgiebig „besprochen sein“. Und dieses Gelump kreuzt schon mein Leben lang meine Wege. Es ist so unendlich anstrengend, diesem VOLK auszuweichen. Treffe ich auf sie, platze ich ganz schnell, ich ertrage das einfach nicht. Eine recht perfide neue Plage: Gott will uns wahrhaftig prüfen.

*Weiblein, Männlein, Sonstwas – also „gendergerecht“, bitte, ja? Ich könnt‘ schon wieder …

Kraftausdrücke
Es gibt keine schlechten Wörter, somit auch keine zu bekrittelnde Sprache. Der Ton macht die Musik, das Umfeld das Lied. Warum gekünstelt mit „Enddarm-Fäkal-Austritts-Öffnung“  herumschwafeln, wenn ein ganz einfaches, schlichtes und für jeden verständliches ARSCHLOCH ausreicht und wirklich zutrifft?
                                               +++++
Ungesunde Veränderungen

Was mir auffällt: Es ist heutzutage nicht mehr damit getan, daß alles immer teurer wird: die Leistungen werden auch immer eingegrenzter und nehmen natürlich auch in ihrer Qualität ab. Die schleichende Mehrfach-Verteuerung! Eine frechere Variante des allerorts vernehmbaren „Optimierens“. Der Steigerungsgedanke geht über seine Grenzen – aber wie weit kann das auf Dauer gutgehen? Manchmal bin ich beinahe froh, schon fast alt zu sein. 

Sonntag, 1. März 2015

Deutsch, mal wieder

Immer diesen Deutsch

…und das Ärgern macht weiter Laune

Gewiß, der Gipfel sprachlichen Unvermögens eines der deutschen SPRACHprofis des vergangenen Jahres ist kaum zu übertreffen: „Die vermeintlichen Favoriten haben sich erwartungsgemäß durchgesetzt.“ Genial verpeilt, das sind Berufssprecher im Sport! Das Wort „vermutlich“ scheint ausgestorben zu sein – aber „vermeintlich“ ist nun wirklich kein Allheilmittel, schon gar nicht, wo es doch vom Gegenteil handelt: irrtümlich angenommen. Keiner scheint es diesen mutmaßlichen Sprachmördern mal zu sagen.

   Aber neulich eine Radiosprecherin, die war auch nicht ohne: „Der Bankräuber ist noch flüchtig – aber es gibt eine gute Beschreibung der Bankangestellten!“ Na toll, wenn wir erfahren, wie die Dame hinter dem Schalter wohl aussieht, kann nicht schaden – ein kleiner Trost vielleicht, aber von vornehmlichem Interesse wäre doch, wie der Bankräuber ausschaut (Beschreibung durch die Bankangestellte). Tja, gesucht, gefunden, ich finde sowas letztlich – und dann auch noch witzig, aber nicht „ausschließlich nur“, wie manche gerne heute alles doppeln, sondern ich gräme mich. „Vom Gefühl her berührt es mich emotional!“

   Daß einer schneller wie ein anderer ist, damit muß man schon fast leben, alsooo wirklich. „Das Wetter kann schnell ändern.“ Wen oder was…ach so, SICH.

   Ein Journalist (die Berufsbezeichnung auf der Zunge zergehen lassen, bitte): Super-Gau (natürlich), aber er schätzt die Situation nicht übereuphorisch ein – na, für Superlative ist er aber einzigst empfänglich.

   Und die Sportsprecher, immer wieder, hier beim Boxen: „Viel Glück für Euch beiden!“ Da möchte man doch den Kommentator umgehend befäustelt sehen, allen anderen voran hat er sich ein eigenes Veilchen redlich verdient.

   Tier-Doku aus Harnas, Namibia. Ein junger deutscher Student (sollte doch gebildet sein, aber sprachlich…): „Heute sind zuerst die Straußen dran.“ Und er übertrifft es noch: „Diesen einen verletzten Straußen müssen wir nun einfangen.“ Da hat er beim Festhalten eines der anderen „Straußen“ wohl doch was gegen die Weichbirne bekommen…oder es sind die leckeren Schweizer und Niederländer Mädels, die ihn so sprachvergessen in die Kamera labern lassen. Denn diese Mädels  dürfen so reden, es ist ja nicht ihre Sprache – aber so viel sprachliche Anbiederung,  charmlos ist das. Bei DSDS singt ein Brasilianer „Ich bin verliebt in der falsches Mädchen“ – das hat Pfiff – und der darf das: sein Deutsch ist besser als unser Portugiesisch, unterstelle ich mal.

Unser Deutsch ist aber auch schwer, nicht nur Chinesisch, wo es heißt, das Wort erhalte oft eine andere Bedeutung allein durch die Betonung – können wir auch: Weg / weg oder gleichklingend bei gleicher Schreibweise: Mann / man. Mann-o-Mann. Durch die Betonung können wir sogar ins Gegenteil verkehren: Poller muß man umfahren – und nicht umfahren.

Gut, ich lasse es mal wieder, für heute soll das reichen. Die Sonne scheint, ich beschäftige mich mit einer literarischen Aufarbeitung wirklicher Probleme um Leben und Tod durch eine sehr gute Autorin und beabsichtige, auch weiterhin selber der deutschen Sprache Gewalt anzutun. Es wird mir vermeintlich gelingen, sie dem Tode zuzuführen.

Na?

Montag, 26. Januar 2015

DEPP, DER DEPPERTE DEPP

So ein Depp

(eine persönliche Bilanz zu einem armen reichen Mann)

„Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“  ist die tragikomische Verfilmung eines Bestsellers, ein hinreißender Film, der zum Sprungbrett für drei spätere Weltstars aus Hollywood wurde: Juliette Lewis, Leonardo DiCaprio …und Johnny Depp. Und der ist heute mein Thema. Was für eine klägliche Type geht da zur Zeit auf Werbetour für eine neue Klamotte. Völlig abgedreht, kann sich kaum auf den Beinen halten, labert unverständliches Kauderwelsch. Einfach schrecklich.
   Was hat er für gute (und für meinen Geschmack auch weniger tolle) Filme abgedreht. Und nun dieses bedauernswerte Bild von einer armen Sau. Der Preis des Ruhms? Ich sage mal so: ein Bohlen macht mit Scheiße viel viel Geld, unbeschreibliche Mengen Mammon, aber er verliert niemals sein Ziel aus dem Auge …noch mehr Reichtum.
   Johnny Depp käme bei mir nicht unter die einhundert besten Schauspieler, da gäbe es schon allein Dutzende deutscher, die ihm mühelos in meinen Augen den Rang ablaufen. Aber bei den tragischsten Figuren wäre er sicherlich  unter den ersten zehn.
   Ich kann seit einigen Jahren von Herzen herzlos sein, aber wenn es eine schicksalhafte Entwicklung um dieses noch relativ junge Leben geben sollte, käme ich nicht auf ein „Selber schuld“. Wo sind die Freunde, die wohlmeinenden Berater, die ihm hilfreich zur Seite stehen? Ist denn niemand da, der es versteht, ihm den Kopf zu waschen – oder ist das alles inszeniert, gehört in das Geschäft (Auffallen der Quote wegen), man weiß heute nun wirklich nie so recht. Ist die Legende von „ganz oben ist man ganz allein“ nur allzu wahr? Längere Zeit eine Pause zu nehmen täte ihm  gut. Er hat doch Gebiete, die ihn interessieren, er spielt Gitarre und steht mit Größen der Rockszene auf der Bühne – aber es wird letztlich sein Name sein – die Augendiener sind ja überall. Und da rührte noch nie Hilfe her.

   Es würde mir sehr leid tun, wenn das Ganze in einer tragischen Konsequenz enden würde – noch scheint es nicht zu spät! Erstmalig wäre es letztlich nicht. Aber dann, Leute, geht die Quote hoch – soviel ist sicher.